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Hallo Leute!
Ich hatte vor ca. 15 Jahren diesen verdammten Unfall. Zu der Zeit soff ich auch noch wie ein Schwamm. Als wieder alles verheilt und zusammengewachsen war, hatte ich am ganzen Körper Schmerzen. Die gingen nicht mehr weg. Die Schmerzen schwollen höchstens an, aber weg, gingen sie nie. Mit der Zeit konnte ich nicht mehr essen und nicht mehr schlafen. Stellt euch vor, ihr hättet über Monate hinweg, ununterbrochen Tag und Nacht, die schrecklichsten Zahnschmerzen die ihr euch vorstellen könnt. Wie erginge es euch dabei? Jetzt habe ich aber nicht, wie bei Zahnschmerzen der Fall, Schmerzen nur an einer Stele. Ich habe sie am ganzen Körper, in den Armen, den Beinen, im Nacken und im Rücken...!

Am Ende bestand ich nur noch aus Haut und Knochen, aus Schreien und Stöhnen. In diesem Zustand fand ich einen Arzt, der bereit war, mich zu behandeln. Er war der Meinung, meine Schmerzen müssten dauerhaft mit Morphin betäubt werden. Diese Behandlung hatte mir das Leben gerettet. Innerhalb von 2 Monaten hatte ich wieder 20 Kilogramm zugenommen. Außerdem hatte das Morphin die Nebenwirkung, dass es mir damit gelang, meine lebensbedrohende Sauferei sein zu lassen. Wie man sieht, war die Behandlung rundum erfolgreich!

Nun, ca. 15 Jahre später, fehlt mir etwas. Mir schwindet mehr und mehr die Kraft. Das geht schon seit Monaten so. Im Moment bin ich soweit, dass ich keine 20 Meter mehr laufen kann, ohne hinterher vor Erschöpfung halb ohnmächtig zu sein. Im Grunde genommen, verbringe ich seit Monaten meine Tage und Nächte etweder sitzend oder liegend. Ich weiß, dass das auf irgendeine Erkrankung zurück zu führen ist, die sich mit der Zeit entwickelt hat und sich zunehmend breit macht. Nur, was das für eine Erkrankung ist, weiß ich nicht. Es kann alles Mögliche sein.

Vernünftigerweise, ginge man damit zum Arzt. Und hier liegt mein Problem. Damit zu meinem Arzt zu gehen, hat keinen Zweck. Der wundert sich grundsätzlich nur darüber, dass ich überhaupt noch am Leben bin. Der würde sagen "sowas war ja zu erwarten". Damit gäbe er sich zufrieden, ohne weiter nach Ursachen zu forschen. Einen anderen Arzt aufzusuchen, könnte sehr gefährlich werden. Man stelle sich vor, ich geriete an einen dieser ideologisch durchtränkten Politkommissare, wie sie heutzutage die Arztpraxen bevölkern, und der käme zu dem Schluss, in erster Linie müsse mein „gefährliches“ Morphin abgesetzt werden. Damit riefe er meinen Tod herbei, weil a) die unerträglichen Schmerzen wiederkehrten, mit denen kein Mensch dauerhaft leben kann und weil b) dadurch vermutlich mein Hang zum Alkohol zurückkäme, der mir alleine für sich stehend schon das Leben kosten würde. Es gibt Kliniken, die nur davon existieren, dass sie versuchen, meist ohne Erfolg, Menschen vom Alkohol zu befreien. Bei mir ging das relativ einfach mit Morphin. Aber man versuche, dies einem dieser verbohrt und verbretterten stramm Deutschen medizinischen Politkommissare beizubringen!

Also: Ich getraue mich nicht zu einem Arzt zu gehen, weil mich das ganz real, mein Leben kosten könnte. Feine Zustände sind das, für kranke Menschen, hier in Deutschland. Man meint bei einem Arzt zu sein, dabei sitzt man bei einen parteiliniengetreuen Politkommissar, den es keinen Furz bekümmert, ob er einem das Leben gefährdet oder gar nimmt, Hauptsache er tut es in der Gewissheit, dabei auch die gegenwärtig geltenden Linie der Politik zu befolgen.

Schöne Schweinereien sind das wieder, in einem Land, dass noch heute guten Grund hat, aus seiner jüngsten Vergangenheit zu lernen, dass man Politik und Medizin nicht vermengen darf!

(Oh Deutschland, lieb Heimatland. Warum nur treibt auf deinem Boden dies faschistoide Handeln, das am Ende nur wieder deine eigenen Söhne zugrunde richtet, stets aufs Neue seine Blüte?) .

Euer Gerhart



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