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Heroin als notwendiges Medikament

LEBENSLUST !? Lebenslust und nicht Lebensverneinung, durch die Einnahme von Diacethylmorphin (Heroin)??



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Hallo, xxxx
Du sprichst mir aus der Seele, wenn ich die Artikel bei xxxxx lese.
Ich kämpfe seit meiner Kindheit mit Depressionen und bin schon immer am Grübeln gewesen, was mit mir nicht stimmt! Ich war nie so unbeschwert und fröhlich wie andere Kinder, nein, ich war immer bedrückt und nachdenklich, konnte aber nicht sagen, warum.
Ich bin erst spät mit Drogen in Kontakt gekommen (wobei ich aber schon als Jugendlicher irgendwie gewusst habe, dass ich das mal probieren würde), habe mit 18 zum ersten mal gekifft, mit 25 das erste mal Extasy. Aber selbst wenn diese bisherigen Stoffe mich etwas aufgeschlossener gemacht haben, den eigentlichen Schlüssel zu meiner Persönlichkeit, den habe ich mit Heroin gefunden!
Es hat lange Zeit gedauert, bis ich mir das einzugestehen bereit war, denn man fühlt sich als Heroin-Abhängiger Mensch erst mal schlecht und macht sich Vorwürfe! Schließlich wurde man ja in dieser Gesellschafft in dieser Weise schon vorkonditioniert.
Doch nach einigen Jahren des Konsums, mit mehreren Kalten wie (selbst-)sustituiterten Entügen (Methadon, Subutex) muss ich mir wirklich eingestehen, dass meine Lebensqualitiät eingeschränkt ist, wenn ich kein Opioid zur Verfügung habe.
Ich habe mich zwischendurch auch freiwillig in Behandlung begeben (Psycho-Arzt, wegen den Depris), habe auch mehrere Anti-Depressiva ausprobiert, doch alle haben meine Symptome eigentlich nur verstärkt, statt zu lindern.
Alleine Heroin hat bei mir die besten Resultate gezeigt: ich bin leistungsfähig, ausgeglichen, freundlich, selbstbewusst (aber nicht selbstüberschätzend), fühle mich einfach wohl, arbeite und bewege mich gerne, treibe Sport, bin engagiert und fleißig!
Ich bin wirklich am überlegen (nachdem ich hier in Deutschland jetzt keine Verwandten mehr habe) in ein Land auszuwandern, wo ich meine Medizin ohne kriminalisiert zu werden, bekommen kann.
Ich wei? nur nicht genau, wohin!

Denn jetzt erst wieder habe ich einen Entzug hinter mir, fühle mich zwar nicht körperlich krank, aber mir fehlt einfach etwas!
Ich bin so innerlich zerrissen, weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll, ich bin unsicher und verkrampft!
Verdammt nochmal, ich will meine Medizin!!!

(Mit Methadon fühle ich mich übrigens gar nicht wohl, und Subutex kann ich auch nicht länger als drei Tage nehmen, denn danach bekomme ich auch Depris!)

Ich weiß echt nicht mehr, was ich machen soll!
Grüße,
xxxxxxxxx


Anmerkung der Morphinistenseite:
Es gibt unzählige Menschen unter uns, die aufgrund eines psychischen Defektes (vermutlich biochemischer Natur...) nie so richtig glücklich leben werden. Wie lange müssen wir noch zusehen, wie sie mit verheerenden Psychopharmaka noch weiter ins Elend und bis zum Selbstmord gedrängt werden?
Wie lange noch, bis solche Menschen endlich komplkationslos das am besten verträglichste und wirksamste aller Medikamente erhalten, nämlich das Opiat/Opioid ihrer Wahl? Denken Sie gut über dieses Thema nach bevor Sie übereilt Antwort geben. Bald kann es sich nämlich auch um ihre eigenen Kinder handeln, die zum fröhlichen und unbeschwerten Leben nichts weiter bedürfen als ein wenig gut verträglicher und unschädlicher Medizin...-



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