 |
|
 |
 |
 |
 |
©Das Morphinistische Manifest
|
L E B E N F Ü R A L L E !
|
|
Nach oben
|
D A S M O R P H I N I S T I S C H E M A N I F E S T
|
******************************************************* Morphinisten geht es nicht gut. Es geht ihnen sogar in mancherlei Hinsicht weit schlechter als Ihnen, werte Frau und werter Herr Normalbürger. Schuld daran ist aber bei Weitem nicht das Morphin, dass sie einnehmen, sondern deren Prohibition und die rigoros ablehnende Haltung Ihrerseits, liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger...-
Nicht das "hohe Suchtpotential" der Opiate/Opioide ist die Ursache einer stetig steigenden Zahl Abhängiger, sondern eine immer ungesündere, lebernsfeindlichere Umwelt, die Krankheiten hervorruft, deren Symptome mit Opiaten/Opioiden gelindert werden können.
Viele Morphinisten leiden an Erkrankungen, mit denen sie geboren wurden, oder die sie im Laufe ihres Lebens durch Nahrungsmittel- und/oder Umweltchemikalieunverträglichkeiten oder anderer schädigender Einflüsse erworben haben.
Die Erkrankungen von Morphinisten, die ihnen ein gesundes und fröhliches Leben ohne Morphin unmöglich machen, werden von der etablierten Medizin nicht diagnostiziert oder aus schierem Unverstande und manch anderen, politisch/ideologischen Gründen, falsch oder gar nicht behandelt. Wir vermuten, dass bei vielen Morphinisten die Ursache ihrer Leiden in einem entregelten Dopamin - Endorphin Haushalt zu finden ist.
In ihrer Not entdeckten viele dieser Menschen die heilende und lindernde Wirkung der Opiate. Wie viele von ihnen erfahren durften, sind Opiate nicht nur bloße Schmerzmittel. Morphin ist ein "Breitbandmedikament" und dient als solches zur Behandlung einer Vielzahl von Leiden.
Viele Morphinisten erhalten sich mit Hilfe ihrer Opiate ihre geistige Gesundheit, ihre Lebensfreude und ihre Arbeitsfähigkeit.
Morphinisten klagen an: Da Morphinisten sich durch ihre Selbstmedikation mit Opiat weitgehend der etablierten Psychiatrie, deren verheerenden Methoden und Medikamenten entziehen, nimmt diese machtversessene Zunft grausame Rache an ihnen. Sie hat durch Beeinflussung der Gesetzgeber und Manipulation der Rechtssprechung erwirkt das Gesetze erlassen wurden und eine Rechtssprechung angewandt wird, die Morphinisten ein zufriedenes Leben mit ihrer Medizin nahezu unmöglich machen.
Viele Morphinisten mussten dieser unmenschlichen Gesetze und einer sadistischen Rechtssprechung wegen, bereits einen beträchtlichen Teil ihres Lebens in Gefängnissen zubringen. Viele von ihnen mussten, um Gefängnissen zu entgehen, in sogenannten "Therapiestätten" dümmste und grausamste soziale und psychologische Experimente über sich ergehen lassen.
Man sperrt Morphinisten, oft für Jahre, in Gefängnisse, oder liefert sie experimentierfreudigen Verrückten aus, die in sogenannten Therapiestätten über sie herfallen und man besitzt dabei noch die Frechheit zu behaupten, all dies wäre "gut" für unsere morphinistischen Mitbürger. Wann, in der ganzen Geschichte der Menschheit, ist Gefangenschaft und Gehirnwäsche jemals "gut" geweesen für auch nur irgendeinen Menschen? Wacht auf, Leute! Wacht auf und helft, dieses Lügengewebe zu zerschlagen!
Vermutlich dem Alkohol nicht Abgeneigte in einflussreichen Positionen, entnehmen Morphinisten aufgrund der bloßen Tatsache, dass sie regelmäßig Morphin einnehmen müssen die Führerscheine, man erteilt ihnen deswegen Berufsverbote und verbaut ihnen auf diese Weise jegliche sinnvolle Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen. Chronische Schmerzpatienten dagegen, die wie andere Morphin gewohnte Menschen täglich Morphin einnehmen müssen, läßt man ohne weiteres ans Steuer, läßt sie ungehindert ihre Berufe ausüben und stört sie in keiner Weise an der Teilnahme in der Gesellschaft. Warum?
Rechtliche Rahmenbedingungen wurden geschaffen, innerhalb derer Morphinisten zu leben gezwungen werden. Innerhalb dieser betäubunsmittelrechtlichen Ghettobedingungen kämpfen Morphinisten nahezu täglich um ein Überleben, wobei nicht wenige davon zugrunde gehen, um im Nachhinein in den Blättern der Manipulatoren und den Statistiken der Betrüger als "Drogenopfer" wieder zu erscheinen.
Man schämt sich dieser Nation anzugehören wenn man sieht, wie viele, vorallem junge, Morphinisten aus purer Überlebensnotwendigkeit ihre Heimat verlassen müssen, um im Ausland, im Exil zu leben, wo sie häufig besser behandelt werden als im Land ihrer Väter!
Im Stich gelassen von einer durch Politik, Finanz und Ideologie korrumpierten etablierten Medizin, greifen Morphinisten zu ihren Medikamenten, den Opiaten, im Sinne einer Selbstmedikation. Doch diese Medikation durch Opiate, universell wirksame und gut verträgliche Stoffe, ist ihnen per Gesetz verboten. Höchst gefährliche Produkte der Pharmaindustrie dagegen, mit einer Liste schrecklicher Nebenwirkungen mit denen man ein kleines Taschenbuch füllen könnte, werden ihnen quasi eimerweise angeboten und teils sogar aufgezwungen. Freilich, an solch patentierten Stoffen verdient man Vermögen. Morphin dagegen, ist nicht patentierbar...-.
Im Leben mit ihren Erkrankungen leiden Morphinisten noch zusätzlich an einer rigoros ablehnenden Haltung nahezu der gesamten Gesellschaft und an einem rigorosen Verbot, Opiate zu anderen Zwecken zu verwenden, als nur als Schmerzmittel oder als Medikament gegen chronischen Durchfall und Husten. Dabei wird der wahre, breitgefächerte Heilmittel-Aspekt der Opiate aus finanziell/politisch/ideologischen Gründen ständig unter den Tisch gekehrt.
Es wird in unserer Gesellschaft ein Verbot der Opiate aus verdeckten finanziellen und ideologischen (vermutlich eugenischen) Gründen aufrechterhalten. Politik aber, Finanz und Ideologie, haben in der medizinischen Behandlung von Menschen nichts zu suchen. (...Eugenik ist ohnehin Verfassungswidrig). Gerade das Deutsche Volk sollte wissen wohin es führen kann, verschmilzt man Politik und Ideologie mit Medizin.
Da es sich bei dem was man ihre "Sucht" und ihre "Suchtkrankheit" nennt, lediglich um eine Nebenwirkung ihrer Medikamente handelt, lehnen Morphinisten es ab, weiterhin als „Suchtkranke“ bezeichnet zu werden. Mit dieser Bezeichnung wird der Freiraum geschaffen, in dem Morphinisten außergerichtlich unrechtmäßig entmündigt werden, auf dass die Entscheidungsgewalt über ihre Person ihnen entnommen und Ärzten zu geschoben wird und Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Psychologen und eigentlich jedem der sich nur energisch genug dazu herandrängt. Mithilfe dieser Bezeichnung, werden Morphinisten zum Spielball machtversessener Wahnsinniger gemacht, deren Maßnahmen alle geeignet sind, jenen ein weiteres Stück Gesundheit und Selbstbestimmung zu entwinden, um sie ein wenig mehr zu knechten, zu unterwerfen, zu missbrauchen und zu misshandeln.
Mithilfe solcher Bezeichnungen zwingt man Morphinisten in die Behandlung der Psychiatrie, um sie dort mit den verheerenden Wirkungen diverser Psychopharmaka in die Knie zu zwingen und dafür zu bestrafen, dass sie sind wie sie sind. Die Psychiatrie ist kein Zweig der Medizin. Sie ist eine politische Institution mit dem Auftrag zu bestimmen, welche Sorte Mensch am Leben teilnehmen darf und welche nicht!
Morphinisten wollen nicht in Substitutionsprogrammen Patienten geringster Klasse sein. Sie wollen nicht von arroganten Ignoranten gezwungen werden, Opioide fremder Leute Wahl zu schlucken. Sie wollen nicht länger, dass ihre Medikamente, deren Nebenwirkungen und Symptme ihrer Grunderkrankungen als Druckmittel gegen sie verwendet werden, um gewünschte Verhaltensweisen abzupressen.
Morphinisten wollen nicht länger durch Vorenthalten ihres Medikaments und durch Bedrohung mit den Schmerzen eines Entzugs zu einem Spiel gedrängt werden, in dem ihnen die Rolle des Verrückten, des Entmündigten, des Untermenschen aufgezwungen wird.
Morphinisten sind mündige Mitbürger unserer Gesellschaft und fordern als solche ihr verfassungsmäßig zugesichertes Recht auf Leben, Glück, Gesundheit und Selbstentfaltung und somit den bedingungslosen Zugang zu den nötigen Medikamente ihrer Wahl.
Das grausame, menschenverachtende Spiel des „Drogenabhängigen Heroinsüchtigen“, wie es seit Jahrzehnten schon in unserem Lande mit solch faschistoidem Eifer und finanziellem Aufwand betrieben wird, hat bereits unzählige Menschenopfer gefordert. Es ist an der Zeit, dass dieses Spiel zugunsten der Menschlichkeit endlich ein Ende nimmt!
Das Leben von Morphinisten, befindet sich in der Macht einer unmenschlichen Drogenpolitik, die von der pharmazeutischen Industrie und einflussreichen Mitspielern der Psychohygiene - Bewegung dahingehend manipuliert worden ist, dass ein eugenisches Entsorgen ihrer Art genetisch belasteter Menschen wieder möglich wurde. Ein verfassungsmäßiges Recht auf Leben, Gesundheit, Glück und Wohlergehen, gibt es für Morphinisten längst nicht mehr. Man trachtet ihnen nach dem Leben und ihre einzige Rettung liegt eigentlich nur noch darin, ihre Mitmenschen, die Bevölkerung, aus ihren Vorurteilen und ihrer Lethargie wachzurütteln.
Opioide & Neuroleptika
Das Kamel und das Wasserloch
Weitere Ausführung: DER MORPHINIST
©INTRACEREBRAL.EU Karlos ©Die Morphinistenseite.com
|
Nach oben
|
© U R H E B E R R E C H T
|
Jede Vervielfältigung, jede Veröffentlichung von Texten aus diesem Webprojekt, bedarf der ausdrücklichen Genehmigung von INTRACEREBRAL © Die Morphinistenseite, oder der entsprechenden Autoren/innen.
©2008 INTRACEREBRAL Die Morphinistenseite
|
Nach oben
|
|