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DER MORPHINIST:
Ein Umkrempeln des verwerrflichen "Heroinsüchtigen" und "Junkies", zum ganz normalen Mitmenschen...-


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Der Morphinist



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I N H A L T 

DER MORPHINIST

Die Substitution Heroinbedürftiger

Gegensätze



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D E R   M O R P H I N I S T 

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Was, ist eigentlich ein Morphinist? Ein Morphinist ist ein Mensch, der in der Überzeugung lebt, ohne regelmäßige Einnahme oft bedeutender Dosen morphinartiger Stoffe nicht nur an Lebensqualität einzubüßen, sondern sogar an Lebenserwartung. Sollte dies wahr sein? Sollte ein Morphinist ohne seinen Stoff tatsächlich an Lebensqualität und Lebenserwartung verlieren? Mit dieser Frage habe ich bereits ein Problem, denn wer sind WIR, dass wir uns anmaßen, über diese Frage zu entscheiden? Das Recht diese Frage zu beantworten, hat fairer Weise ausschließlich der Morphinist selbst. Woher nur diese Tendenz, sich ständig ungebeten in solcher Menschen Lebensfragen einzumengen? Über das Leben anderer zu entscheiden, besonders dann, wenn man sie dazu "entmenschlicht", quasi entmündigt, indem man sie als "krank" erklärt, als „süchtig“, oder sonstwie als "abartig", wie wir das mit Morphinisten tun, ist ein höchst faschistoider Zug, den WIR uns abgewöhnen sollten, wollten WIR uns Menschen oder gar Mitmenschen nennen. WIR, vergessen das leicht. Wir sind viel zu schnell zur Hand, das Selbstbestimmungsrecht anderer Leute zu beschneiden.

Eine der deutlichsten Eigenschaften eines Morphinisten ist, dass er mit keinem Mittel, nicht mit Gefängnisstrafen, nicht mit der psychologischen Folter einer Drogentherapie und selbst nicht mit der Folter kalter Entzüge in Gefangenschaft, von seinem Morphin fern zu halten ist.

Wir betrachten einen Morphinisten und definieren sein Tun als krank, als "Der Sucht" entspringend. Was aber, wenn der Griff des Morphinisten zum Morphin nichts weiter wäre als der gesunde Impuls eines gesundheitlich geschädigten Menschen zu seiner rechtmäßigen Medizin? Was, wenn Morphinisten an Krankheiten litten, die derzeit von der etablierten Medizin nicht erkannt, geleugnet, jedenfalls nicht behandelt werden würden? Und was wäre weiterhin, wenn unsere Heroinsüchtigen in ihrem Heroin das Heilmittel entdeckt hätten, mit dem sie die Symptome solcher Erkrankungen lindern wenn nicht gar verhindern könnten? In dem Fall wären unsere Heroinsüchtigen am Ende gar nicht die rauschgiftsüchtigen Lumpen, die mit unzulässigem Konsum verbotenen Morphins Freuden und Lustgewinn sich aneignen, für die der gewöhnliche Bürger hart arbeiten muss. In dem Fall wären sie nichts weiter als gewöhnliche Mitmenschen, die aufgrund eines Mangels seitens der etablierten Medizin zur Selbstmedikation gezwungen werden.

Dass Opiatabhängige häufig an psychischen Störungen leiden, war seit langem bekannt. So findet man schon im Handbuch der Experimentellen Pharmakologie von 1957 den Hinweis: ,,Der Hauptgrund für die große Rückfallquote liegt ja darin, daß nach den Feststellungen von PESCOR (1943, S. 229) der größte Anteil aller Suchtfälle irgendwie “psychisch” belastete Personen betrifft.” und weiter: ,,Nach MÜLLER-HESS (1952) ist nämlich nicht eine echte Euphorie die Haupttriebfeder für die Entstehung einer Sucht; eine weit größere Zahl erstrebt durch Zuführung des Mittels nur, etwa eine Reaktionslage zu erreichen, die bei einem ausgeglichenen und gefestigten Menschen normalerweise gegeben ist"...-

Wenn alle Teile des menschlichen Körpers Schädigungen, Erkrankungen, Leistungsminderungen unterworfen sind, weshalb sollte das ausgerechnet für das Ying und Yang des Wohlbefindens, für das endorphine System bzw. das Dopamin-Opioid System, nicht gelten? Geben wir den Morphinisten also so viel Kredit um anzunehmen, sie seien nicht nur dumm, unheilbar süchtig und unverbesserlich kriminell. Geben wir ihnen so viel Kredit um anzunehmen, dass triftige, rechtlich, moralisch und medizinisch zulässige Ursachen hinter ihrem Drang zu Morphin liegen. Welcher Art könnten solche Ursachen sein? Beginnen wir bei dem System, dass für den Haushalt des Wohlbefindens, dem inneren Gleichgewicht, der Freude und der Verzückung zuständig ist. Beginnen wir also beim endorphinen System. Ist dieses System hinreichend entregelt, kann ein Betroffener vorerst ohne externe Zufuhr von Morphin nur noch in der Lage sein, Trauer, Trübsal und Schmerz zu empfinden, aber keine Freuden mehr...-

Wodurch, kann das endorphine System entregelt werden? Dieses System kann durch Allergien aus dem Gleichgewicht gebracht werden, vor allem dann, wenn diese Allergien sich durch Vernachlässigung zu maskierten Allergien entwickeln. Die Allergien nehmen in unserer Zeit in erschreckendem Masse zu und es lässt sich mit Sicherheit sagen, dass die Erkenntnis über ihre Entstehung oder gar die Technik ihrer Diagnose und Behandlung, nicht im gleichen Maße zunimmt. Welcher niedergelassene kassenärztliche Hausarzt hätte heute noch die Zeit oder die Kenntnis, sich mit maskierten Allergien zu befassen? Sie bleiben folglich unentdeckt und unbehandelt und ihre psychischen Symptome werden von Vielen auf eigene Faust mit verbotenen Stoffen behandelt. Von allen verbotenen Stoffen eignet Morphin sich am besten zur Behandlung psychischer Symptome. Die legalen Stoffe dagegen, wie Antidepressiva oder Neuroleptika, und seien sie noch so "modern", sind meist unzureichend und ihre Nebenwirkungen allzu gravierend. Auch fällt auf, dass von allen legalen Psychopharmaka nicht eines wirklich Wohlbefinden vermittelt. Im Gegenteil vermitteln sie in aller Regel Dysphorie. Es scheint geradezu, als wäre das Wohlbefinden verpönt, verboten. Merkwürdig, da doch Wohlbefinden ein Zeichen der Gesundheit ist...-.

Die störende Wirkung pulsierender hochfrequenter elektromagnetischer Wellen auf das Dopamin-Opioid System ist wissenschaftlich erwiesen.

http://www.drscheiner-muenchen.de/wissenschaftliche_Hintergruende.doc.

Solche Wellen werden zum Beispiel von unseren Mobiltelefonen verwendet und von unseren WIFI Systemen. Wer vermöchte heute noch gegen die Macht der Mobiltelefonbetreiber mit Argumenten der Gesundheit anzuschreien? Die Endorphinsystem schädigende elektromagnetische Strahlung des Mobiltelefonverkehrs ist bei Weitem nicht die einzige Strahlungen dieser Art. Man sehe sich das „HAARP“ Projekt an.
http://de.wikipedia.org/wiki/HAARP X http://www.hohle-erde.de/body_haarp.html

Synthetische chemische Verbindungen besitzen oftmals zuerst und allen anderen Schädigungen voran Toxizität gegenüber den filigran gesponnenen biochemischen Vorgägnen des zentralen Nervensystems. Seit rund 150 Jahren, wirft die chemische Industrie, weitgehend achtlos und unbeaufsichtigt (man beaufsichtigt sich dabei angeblich selbst...), zigtausende chemischer Verbindungen in unsere Umwelt, von denen die wenigsten einer gründlichen Untersuchung hinsichtlich ihrer Toxizität und Schädlichkeit unterworfen wurden. Erst im Jahre 2003, kam man im europäischen Verband auf die grandiose Idee, diese vielen Stoffe endlich ordentlich auf ihre Giftigkeit und allgemeine Schädlichkeit zu überprüfen. Dieses Projekt nennt sich REACH:
http://ecb.jrc.it/REACH/

Inzwischen wurden wir aber schon 150 Jahre lang ungeschützt tausenderlei teuflischen Stoffen ausgesetzt. Stoffe, auf deren Schädlichkeit unser Körper nicht warnend mit Schmerzen reagieren kann, weil diese Stoffe ihm neu sind und unbekannt, da sie in der Natur nicht vorkommen. Und geben wir es ruhig zu. Wir haben uns von den Leuten der chemischen Industrie ordentlich ins Bockshorn jagen lassen. So haben wir beispielsweise Chemikalien die zufällig süß schmeckten, wie etwa Aspertane, ein deutliches Nervengift,
http://video.google.de/videoplay?docid=-566922170441334340&q=aspartame&ei=
als "Süßstoffe" akzeptiert, Chemikalien die zufällig nach Bananen rochen als "Aromastoffe" und Chemikalien, die zufällig nach Erdbeeren schmeckten, als "Geschmacksstoffe". Das es sich bei all diesen Stoffen in erster Linie um Chemikalien handelt, geht im Getöse allgemeinen Geldverdienes unter. Viele Gifte, greifen zuerst die sensibleren Teile des Organismus an. Eines dieser sensibleren Teile ist zweifelsohne das endorphine System...-

Wir haben uns erzählen lassen, Quecksilber in unseren Mündern, als Zahnfüllung, eines der giftigsten Metalle die wir kennen, sei "harmlos". Man versucht es uns heute noch zu erzählen. Freilich, es steht viel Geld in Schadenserstzansprüchen auf dem Spiel. Geht es um viel Geld, wird immer auch viel gelogen, und wer am besten dabei lügt und betrügt, darf das Geld behalten. Doch Menschen, die wenigstens über zwei miteinander korrespondierende Gehirnzellen verfügen, brauchen keine "Experten" um zu begreifen: Quecksilber im Mund, egal in welcher Form, ist keine gute Idee! Fiele uns eine dieser Amalgam Zahnfüllungen aus dem Maul, dürften wir sie nicht zum gewöhnlichen Hausmüll geben. Sie müsste, nach geltendem Gesetz, zur Sondermüll- zur Giftmülldeponie gebracht werden. Aber wir trugen das Zeug, ohne groß darüber nachzudenken, Jahrzehnte lang im Mund!
http://video.google.de/videoplay?docid=-2288515475015225824&q=bbc&ei=
Auf Flour in Mundhygieneprodukten und eventuell im Trinkwasser, und dadurch in unseren Körpern, will ich nicht tief eingehen. Vielleicht nur soviel. Flour, ist industriell entstehender chemischer Abfall, dessen Entsorgung Unsummen verschlingen würde, entsorgte man ihn nicht, inden man ihn durch unsere Körper laufen ließe. Fluor macht Menschen gefügig. Ist deshalb unsere Jugend so apolitisch geworden?Es wäre jedenfalls interessant ein Verhältnis herzustellen zwischen dem Gebrauch von Flour in der Gesellschaft und dem politischen Interesse der Bevölkerung.
http://video.google.de/videoplay?docid=5118194644870429589&q=flouride&ei=
Fluor in Trinwasser, Zahnhygieneprodukten und Nahrungsmittel
http://video.google.de/videoplay?docid=-7984669833566646476&q=flouride&ei=
Oder, wie wäre es mit einer weiteren hohen Dosis von Monosodiumglutamat??
Jahrzehnte lang hatten wir uns weis machen lassen, Blei müsse in dem Benzin enthalten sein, mit dem wir unsere Verbrennungsmotoren betrieben. Es erhöhe die notwendige "Klopffestigkeit" der Motoren, wurde uns erzählt. Dass dadurch inzwischen unzählige Menschen an Bleivergiftung leiden, allen voran Kinder, die wegen ihrer geringen Größe den Auspuffen unserer Autos, mit ihren Blei gesättigten und somit das Nervensystem schädigenden Abgasen am nächsten waren, und dadurch freilich selbst nicht mehr ganz so "klopffest" wurden, scheint allgemeiner Aufmerksamkeit entgangen zu sein.
Quecksilber und Blei, beides hochgiftige Metalle, wurden rücksichtslos aus Profitgründen in unsere Körper und unsere Umwelt gebracht. Die Folgen, sind nicht abzusehen. Viele, lassen sich jedenfalls mit Morphin lindern, bzw. beseitigen. Geht jemand ein Licht auf , was gegenwärtig so viele Menschen zum Opiat zieht? Warum nehmen wir alle viel lieber an, all diese Menschen seien "Süchtige" und nicht vielmehr Leidende, auf der Suche nach der geeignten Medizin? Was ist es, was uns dazu verleitet, diese Menschen auf solch infame Weise herabzusetzen, zu diskriminieren, zu diffamieren?

Chlor im Trinkwasser! Jod im Kochsalz! Quecksilber und Flour im Mund, Blei in der Atemluft, zunehmender elektromagnetischer Smog überall! Alle Chemikalien, dürfen, ja, sollen in unsere Körper! Nur Morphin, dürfte dort nicht hin!
Wie dumm sind wir doch, wenn es darum geht, uns von den Verbrechern internationaler Finanzoligarchie hinsichtlich der Gesundheitsschädlichkeit ihrer Praktiken und Produkte hinters Licht führen zu lassen, und wie folgsam sind wir doch, wenn es darum geht, dem allgemeinen Aufruf der Obrigkeit zu gehorchen, eine Minderheit unserer Bevölkerung, nämlich die Morphinbedürftigen, zu diffamieren und in den Schmutz zu treten!

Befremdend genug, ist auch die Einsicht noch nicht popülär geworden, dass gesellschaftliche Zustände oder Kindheitserfahrungen, gewisse Individuen mit entsprechender Veranlagung erkranken lassen können. Auch diese Betroffenen, können mithilfe von Morphin relative geistige Gesundheit und zumindest ihr Leben erhalten. Hier scheinen diejenigen, die für die gesellschaftlichen Zustände verantwortlich sind, nämlich die Hochfinanz, lieber die Vernichtung, das Beiseiteschaffen derart Erkrankter zu fördern, als die gesellschaftlichen Umstände gesünder und menschlicher zu gestalten. In diesem Lichte wird der Morphinist zum wandelnde Warnsignal, das darauf hinweist, diese Gesellschaft nimmt ungesunde, unmenschliche Formen an. Er wird zum sichtbaren schlechten Gewissen einer Gesellschaft, die bestrebt ist, ihn deshalb zu beseitigen...-.

Vor fast einem halben Jahrtausend, sagte schon der noch heute berühmte Arzt Thomas Sydenham (1624-1689), der „Shakespeare der Medizin“: "Among the remedies which it has pleased Almighty God to give to man to relieve his sufferings, none is so universal and so efficacious as opium." "Unter den Heilmitteln, von denen es dem allmächtigen Gott gefallen hat sie dem Menschen zur Linderung seiner Leiden zu geben, ist keines so universell und wirksam wie das Opium."

Weshalb nun, sollte das heute plötzlich anders geworden sein?
Es ist nicht anders geworden. Es hat sich in dieser Hinsicht nicht die medizinische Erkenntnis gewandelt, sondern deren politische Verwendung.

Opioide sind universell anwendbar. Das Opioid ist ein Breitband-Medikament, geeignet, eine Vielzahl von Leiden zu lindern. Was, wenn es heute die Unzahl von Leiden linderte, deren bloße Existenz von der etablierten Medizin noch nicht erkannt, geschweige denn anerkannt oder gar behandelt werden? Finanzkräftigen Unternehmen ist es noch allemal gelungen, schädliche Produkte mit dem Segen bestochener Medizinmänner unter die Leute zu bringen. Was nun, wenn unsere zeitgenössischen Morphinisten, unsere heutigen Heroinsüchtigen, nichts weiter wären als ganz gewöhnliche Menschen, die aufgrund eines Einflusses der den endorphinen Haushalt schädigt, zur Eigenmedikation griffen und sich endorphine Ersatzstoffe, Heroin, als ihre Medizin von außen zuführten? Was dann? Dann begängen wir mit der Art in der wir Morphinisten heutzutage behandeln, eines der größten sozialen Verbrechen der letzten hundert Jahre von Friedenszeit. Das Recht auf Gesundheit macht Teil aus der internationalen Menschenrechte. Unsere eigene Verfassung sichert uns das Recht auf Gesundheit zu, auf Leben, Wohlbefinden und auf das Streben nach Glück. Wir verwehrten Morphinisten ihre rechtmäßige Medizin und verschaffen sie sich diese Medizin ohne die Zustimmung unsrer durch Politik korrumpierten Apotheker- und Ärzteschaft auf eigene Faust, schließen wir sie für Jahre in Gefängnisse und nehmen ihnen damit die Möglichkeit zur Entfaltung ihres Lebens, ihrer sozialen Existenz. Richter, die möglicherweise angetrunken im eigenen Wagen bei Gericht erscheinen, entziehen Morphinisten aufgrund der bloßen Tatsache ihres Morphinkonsums jegliche Fahrerlaubnis und verbauen ihnen somit berufliche Möglichkeiten. Wir zwingen Morphinisten zu "freiwilligen" Drogentherapien, in denen wild gewordene, nach Macht süchtige Psychologen und Soziologen unverantwortliche und unmenschliche psychologische und soziologische Experimente an ihnen durchführen. Drogentherapie ist eine gesellschaftlich akzeptierte Form psychologischer Folter und Gehirnwäsche, die wir als schwerste Menschenrechtsverletzungen verurteilen würden, beginge man sie in einem Lande, das auf der schwarzen Liste der USA steht. Morphinisten, wollen nicht "behandelt" werden. Sie wollen ihre Medizin, um sich mit ihrer Hilfe selbst zu behandeln. Des Weiteren wollen sie in Ruhe gelassen werden, wie auch Sie in Ruhe gelassen werden wollen, liebe Leserin, lieber Leser. Alle Maßnahmen, die wir augenscheinlich zum Besten der Morphinisten ersinnen, sind dazu geeignet, ihnen das Leben zu verleiden!
Man täusche sich nicht: Bezeichnungen wie "Drogenabhängigkeit", "Opiatsucht" oder Ähnliches, sind keine medizinischen Diagnosen. Es sind in erster Linie politische Feststellungen, Stigmen, mit denen jene gebrandmarkt werden, die man aus der Gesellschaft entfernen möchte.

Es ist nicht einfach, in der heutigen behandlungswütigen Zeit, in einer Gesellschaft, hysterisch geworden durch "Drogenprobleme", noch reine Morphinisten zu finden. Sozialer und gesetzlicher Druck, Mangel an Opiat und vor allem fehlerhafte Methadonbehandlung, treiben viele in die Polytoxikomanie. Fehlt es dem Morphinisten an seiner eigentlichen Medizin, wird er zu allen Mitteln greifen die auch nur annähernd als Ersatz dafür dienen können. So finden wir heute Morphinisten als Konsumenten von Alkohol, Benzodiazepin, Barbiturat, Cannabisprodukten, Halluzinogenen, Amphetamin, Kokain usw. Und unter dem verwirrenden Einfluss all dieser Stoffe, erinnert sich kaum noch einer von ihnen, dass es ihm ursprünglich eigentlich nur um Opiate ging.



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D I E   S U B S T I T U T I O N   H E R O I N B E D Ü R F T I G E R 

Wir wollen vergessen, dass es sich bei der Einführung der Substitution von Heroinabhängigen um einen humanitären Akt der Gnade gegenüber den immer hilfloser gemachten Morphinisten handelte. Zu gut erinnere ich mich noch an Zeiten, in denen Ärzte, die ihre ärztliche Pflicht über ein unmenschliches Gesetz gestellt hatten, reihenweise in die Gefängnisse wanderten, oder, gequält von Staatsanwaltschaften, den Freitod suchten. Zu gut erinnere ich mich noch, wie selbst in den letzten Stunden kurz vor dem Deichbruch, der uns schließlich die Methadonsubstitution brachte, Deutsche Drogenberatungsstellen die Parole ausgaben, Methadon führe zu einem schrecklichen, frühzeitigen Tod. Kurze Zeit später sah ich dieselben Drogenberater, die eben noch diese teuflische Parole hinsichtlich der Gefährlichkeit des Methadons ausgegeben hatten, wie sie mit warmem Lächeln in der feisten Fresse ihrer Klientel die Becherchen über den Tresen reichten, die Methadon enthielten. Letztlich, hielt die Methadonsubstitution in Deutschland nur Einzug, um eine sich steigernde Kriminalität einzudämmen und aus Furcht vor sich verbreitenden Infektionskrankheiten, allen voran AIDS, dass sich plötzlich wider Erwarten von den Populationen "Verwerflicher", wie Schwulen und Junkies, unter die Reihen "edler kaukasischer" Bürger begab.

Die wenigsten Morphinisten wollen aber substituiert sein. Sie wollen mithilfe des Opiats/Opioids ihrer Wahl ihr Leben selbst gestalten und dabei, wie auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, in Ruhe gelassen werden.

Zur Veranschaulichung der Substitutionsbehandlung wollen wir uns folgendes Szenario vorstellen: Wie schon unsere Väter vor uns und deren Väter, sind auch wir leidenschaftliche Kaffeetrinker. Wir lieben mehrmals am Tage unsere bittere heiße Tasse Kaffee. Nun gelingt es einem Kartell von Teefabrikanten, Personen in entsprechenden Machtpositionen dahingehend zu manipulieren, dass sie ein Kaffeegesetz erlassen. Plötzlich wird Kaffee an jeder Straßenecke als schlimme Teufelsdroge verschrien. Plötzlich liest man in allen Zeitungen und Zeitschriften nur noch von den schrecklichen Folgen des Kaffeekonsums. In Fernsehsendungen kommen Sachverständige zu Wort, die uns haarfein auseinanderlegen, wie Menschen die Kaffee tränken, irgendwann schrecklich krank würden und eines furchtbaren Todes stürben.

Gesetze werden erlassen, die den Besitz, den Erwerb, den Handel, die
Einfuhr, Ausfuhr, Herstellung, Zubereitung etc. von Kaffee unter drakonische Strafen stellen. Sie und ich, sitzen während des ganzen Wirbels gemütlich zuhause vor dem Fernsehgerät, trinken dabei eine gute heiße Tasse Kaffee und schütteln die Köpfe über den ganzen Zinnober. Plötzlich wird die Wohnungstüre eingetreten und ein Duzend schwarz gekleideter, vermummter und bis an die Zähne bewaffneter Irrer, zusammen mit einigen schäumenden Schäferhunden, stürzen in unser Wohnzimmer. Der Kaffee aus unseren Tassen und aus der Kaffeekanne, wird in Kunststoffbehälter gefüllt, diese versiegelt und etikettiert. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung wird im Küchenkasten ein Pfund Kaffeebohnen und 25,59 Gramm gemahlener Kaffee gefunden. Wir werden beide aufgrund §1 Absatz 1 des Kaffeegesetzes verhaftet und in Untersuchungshaft genommen.

Bei einer 6 Monate später stattfindenden Hauptverhandlung, werden wir , da wir noch nicht vorbestraft sind, zu "nur" 28 Monaten verurteilt, die aber, wie man uns mitteilt, auf Bewährung ausgesetzt werden würden, so wir uns bereit erklärten, "freiwillig" eine Kaffee Therapie anzutreten. Wir wollen nicht wieder zurück ins Gefängnis und nicken deshalb zu dem Vorschlag einer "freiwilligen" Kaffeetherapie eifrig mit den Köpfen. Die Therapie sollte "nur" 18 Monate dauern. Es steht aber noch nicht fest, ob wir sie auch tatsächlich antreten dürfen, da dafür noch ein Kostenträger gefunden werden muss.

Durch unsere Inhaftierung haben wir unsere Arbeitsplätze, viele Freunde und unsere Wohnungen verloren. Belehrend wird uns mitgeteilt, beides sei direkte Folge des Kaffeekonsums.
Nach etlichem Gerangel biegt sich eine Landesversicherungsanstalt soweit, die 90.000€ für unsere Heilsmaßnahme zu latzen. Da wir zu zweit sind, müssen 180.000 Euro auf den Tisch gelegt werden.

Nun lassen wir stillschweigend 18 Monate lang den ganzen unnützen Therapierummel über uns ergehen. Eines Tages ertappen wir den Obertherapeuten in der Besenkammer, mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Da der Mann es aber leugnen würde und er Obertherapeut ist und wir nur armseliges, kaffeesüchtiges, rechtskräftig verurteiltes Lumpempack, halten wir lieber die Schnauzen und erwähnen den Vorfall nirgendwo. Kaum von der Therapie entlassen, werden wir "rückfällig". Oma, hatte noch eine Büchse kolumbianischen Kaffee im Keller, den wir uns gemahlen und aufgekocht hatten. Wir kommen erneut vor Gericht und bekommen drei Jahre zu unserer alten Haftstrafe hinzu.

Weil aber inzwischen die Gefängnisse mit verurteilten Kaffeetrinkern überfüllt sind und kein Platz mehr ist für weitere, bekommen wir den ganzen Haufen wieder auf Bewährung. Diesmal lautet die Bewährungsauflage, wir müssten uns bei einem Arzt in Substitutionsbehandlung begeben. Wir suchen den Arzt auf. Er riecht unverkennbar nach frisch gemahlenem Kaffee. Der Arzt reicht uns ein Rezept, mit dem wir in der Apotheke wohl abgewogene Mengen schwarzen Tees erhalten. Wir gehen nach Hause, nippen mürrisch und verdrossen an unserem beschissenen schwarzen Tee und träumen dabei von Kaffee, heiß wie die Hölle, schwarz wie die Nacht, bitter wie die Sünde und süß wie die Liebe. Es dauert nicht lange und wir sitzen endgültig im Gefängnis. Dabei hatten wir, nach unserem Ermessen, eigentlich gar nichts getan. Inzwischen knirscht das Land unter der Last eines "Kaffeeproblems". Hätte man aber uns Kaffeetrinker nur einfach in Ruhe gelasen, gäbe es dieses ganze Problem nicht...-.

DIE REALITÄT
In einer idiotischen Situation wie eben dieser, befindet sich der zeitgenössische Morphinist. Man könne doch diese "schreckliche Teufelsdroge" Heroin "nicht mit Kaffee vergleichen!?" höre ich rufen. In gewisser Weise kann man das sehr wohl. Im Gegensatz zu Kaffee, ist Heroin allerdings besser verträglich. Seine Nebenwirkungen beschränken sich auf Erbrechen bei Anfängern, Verstopfung und kleine Pupillen. Dagegen bringt chronisches Kaffetrinken weit mehr Nebenwirkungen mit sich: Kopfschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüche, Gliederzittern, Angstzustände, Panikanfälle, Herzklopfen bis Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, - habe ich etwas vergessen? Ach ja, und es hat sich noch nicht wirklich herum gesprochen: Koffein macht den Organismus abhängig und erzeugt echte Entzugserscheinungen.
Koffein Abhängigkeit
Aber freilich, es fehlt nie an Kaffee, deshalb wird man auch nie etwas von Kaffee-Entzugserscheinungen verspüren. Fehlte es nie an Heroin, hätte auch niemand Heroinentzugserscheinungen. Ach ja, man kann an Heroin sterben, nimmt man zuviel davon? Dasselbe gilt aber auch für Koffein, für Salz, Zucker und letztlich auch für Trinkwasser. Außerdem ist die Gefahr einer Überdosis bei Heroin sehr relativ. Ist man erst an den Stoff gewöhnt, wird es schwer, sich damit das Leben zu nehmen.
Der "goldene" Schuss
Heroinentzugserscheinungen seien weitaus schmerzhafter, als Entzugserscheinungen von Koffein? Wozu soll man sich den Kopf über die Stärke von Entzugserscheinungen zerbrechen, wenn Heroin, wie Kaffee (oder gewöhnliche koffeinhaltige Arznei) relativ problemlos zu bekommen wäre und man deshalb nie Entzugserscheinungen hätte? Und wolle man wieder mit Heroin aufhören, hielten Entzugserscheinungen sich in verträglichen Grenzen, reduzierte man nur langsam die tägliche Dosis. Aber um langsam die tägliche Dosis reduzieren zu können, müsste man erst über zuverlässige Quellen von Heroin verfügen. Das wird aber nie der Fall sein, solange es durch Verbot in den Untergrund getrieben wird.

Man verstehe mich recht. Ich plädiere nicht für einen allgemeinen Gebrauch des Diacethylmorphins. Ich plädiere für einen Einsatz des Diacethymorphins als Medikament in all den Fällen, in denen erwachsene Menschen (Die ja auch wählen und als Soldaten sterben dürfen...) der Meinung sind, dass sie in gewissen Phasen ihres Lebens oder auch lebenslang, dieses Stoffes bedürfen.

Es wird bald, so hoffe ich, die Zeit kommen, in der man einsehen wird, dass wir mit unseren "Drogen" Verboten, unsere wertvollsten Heilpflanzen und deren heilsame Produkte, freiwillig weggeschlossen haben, während wir zugleich einer pharnazeutischen Industrie aufgesessen sind, der wir erlauben, uns sicher und gezielt, mit xenobiotischen, dem Körper fremden Chemikalien zu vergiften. Ich weiß mit Sicherheit, es wird die Zeit kommen, in der wir mit Kopfschütteln und Scham auf unsere Zeit der hysterischen Opiat-Verteufelung zurückblicken werden, sofern wir uns aus purer Scham diesen Rückblick nicht freiwillig vorenthalten...-.

Zum Schluss sei gestattet, die aufrecht gesprochenen Worte eines Menschen wiederzugeben, der mehrere Jahrzehnte unter dem Einfluss von Heroin gelebt hat:

Heroin? Ich kann nicht verstehen, weshalb man solchen Wirbel um das Zeug veranstaltet. Dahinter steckt viel Dummheit, Krankheit, Macht- und Raffgier. Damit will ich mich gar nicht erst infizieren. Ist man jedenfalls erst mal an Heroin gewöhnt, wird es einem so harmlos wie Puderzucker mit angenehmer Wirkung. Darüber nun all den Wirbel zu veranstalten, ist nichts weiter als sinnlose Narretei, die man sich ebenso gut ersparen könnte“.

Die Essenz:
DAS MORPHINISTISCHE MANIFEST
Das Kamel und das Wasserloch

Karlos
INTRACEREBRAL

Die Morphinistenseite



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G E G E N S Ä T Z E 

Der Gedanke, dass Heroinabhängige nicht notwendigerweise süchtige Wahnsinnige sein müsen, sondern durchaus auch vernunftbegabte Menschen sein könnten, die aus guten und vernünftigen Gründen zu Heroin greifen, hat sich in Deutschland noch nicht herum gesprochen. Menschen, die Wirtschaftszweigen angehören, die davon profitieren, verhindern, dass solche Gedanken zur Geltung kommen.
Niemand aus den Kreisen der Amsterdamer Gesundheitsfürsorge verfiele jemals auf die Idee, einem Opiatabhängigen vom Opiat abzuraten. Im Gegenteil. Man riete eher dazu, nicht davon abzulassen. Weshalb? Man hat erkannt, dass manche Menschen mit Opiat gesünder leben, ihr Leben besser meistern und eine höhere Lebenserwartung haben können. Ich habe erlebt wie Mitarbeiter des Amsterdamer Gesundheitsamtes ehemaligen Opiatabhängigen rieten, wieder Opiate einzunehmen, als sie sahen, wie unglücklich diese Menschen geworden waren und wie wenig es ihnen gelang, ihr Leben zu meistern.

Solche Erkenntnisse gehören selbst unter Opiatkonsumenten dieser Stadt, zumal wenn es sich um Einheimische handelt, durchaus zum Allgemeinwissen.
In Deutschland dagegen, verhält es sich anders. Ich bin überzeugt, dass in DE an die 70 bis 80 Prozent der Heroinkonsumenten umherlaufen in der Überzeugung, sie litten an einer "Heroinsuchtkrankheit" und müssten ganz dringend davon "geheilt" werden. In diesem Glauben rennen sie umher und flehen nach allen Seiten, man möge ihnen helfen, diese "schreckliche Krankheit" wieder los zu werden, man möge ihnen helfen, doch ja endlich "therapiert" zu werden. (...weil das ja so unendlich viel hilft!) Über dieses Spektakel könnte man sich schief lachen, wäre es nicht so unendlich traurig. Und die Suchtbehandlungsmafia, die davon profitiert, bestärkt die armen Wichte noch in diesem Irrtum und führt sie weiter an der Nase herum. Ich habe in Deutschland erlebt, wie selbst dümmste Sozialarbeiter, die von der Materie nicht den leisesten Schimmer hatten, sie konnten nur von sich geben was an Ideologie in sie hinein doktriniert worden war, sich heran drängten, um ihrer opiatabhängigen Klientel von Opiaten abzuraten. Tatsächlich fühlt in DE noch der letzte daher gelaufene Pinsel sich berufen, Opiatkonsumenten wegen ihres Konsums Vorwürfe zu machen und ihnen vom Konsum abzuraten. Mögen sie zur Hölle fahren!

Wir, von "INTRACEREBRAL Die Morphinistenseite", raten Opiatabhängigen dieses Landes: Besteht auf eure Opiate! Fordert sie! Sie dienen eurem Wohlbefinden und eurer Gesundheit. Sie sind gut wirksame und gut verträgliche Medizin. Ihr habt Recht auf euer Wohlbefinden und euere Gesundheit! Es gibt nur zwei Dinge, die gegen eine nötige Einnahme von Opiaten sprechen: Eine tyrannische Regierung samt ihrer Polizei, und eine, durch Korruption verdummte, etablierte Medizin.

Karlos

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