************************************************************************ Wollt ihr erkennen was eure Mitmenschen beabsichtigen, so hört vorallem nicht auf ihre Worte. Achtet weit mehr auf ihre Taten..- (Carlitos Amsel vom Hollunderstrauch)
Opioide wirken in vieler Hinsicht wie Neuroleptika. Im Gegensatz zu diesen, haben sie in der Regel aber weit angenehmere Nebenwirkungen. LSD gilt nicht als Heilmittel Und das ist der Grund, weshalb heutzutage so viele Menschen zu Opioiden greifen: Weil sie aufgrund diverser Erkrankungen dieser Neuroleptika eigentlich bedürften. Aber die Neuroleptika der etablierten Psychiatrie, haben verheerende Nebenwirkungen. Deshalb greifen diese Menschen viel lieber zu Opioiden und dabei überwiegend zu illegalen Opioiden. Weshalb zu illegalen Opioiden? Weil es in unserem Lande unendlich schwer gemacht worden ist, legal an Opioide zu kommen. Sie machten süchtig, wird einem erzählt. Aber was bedeutet das schon, wenn man sie ihres Heilmittelaspektes wegen ohnehin täglich einnehmen muss und sie einem ermöglichen, ein normales, gesundes Leben zu führen? Dass man in unserem Lande so schwer legal an Opioide kommt, hat tatsächlich ganz andere Gründe. Zum Einen sichert die Ärzteschaft und die Pharmaindustrie sich dadurch ein Monopol auf Schmerzlinderung. Man bekommt seine Schmerzen nur dann gelindert, wenn man dem lieben Onkel Doktor und den Pharmaunternehmen ordentlich Geld gibt. Zum Anderen wird damit verhindert, dass Menschen, die man nicht gesund und lebenstüchtig haben will, sich mithilfe einer Selbstmedikation von Opioiden auf unkontrollierbare Weise selbst gesund und lebenstüchtig machen.
Weshalb will es der pharmazeutischen Industrie nicht gelingen, Neuroleptika herzustellen, die angenehm wirken? Weshalb müssen deren Produkte solch verheerende Nebenwirkungen haben, dass das Einnehmen davon gleich zur eigenständigen Krankheit wird, die wiederum mit Pharmaprodukten behandelt werden muss? Unserer Meinung nach steckt Methode dahinter. Man will den Menschen, die ihrer Erkrankung wegen der Neuroleptika bedürfen, in Wirklichkeit gar nicht helfen. Man will nur den Anschein erwecken, als hülfe man ihnen. Tatsächlich will man sie aus eugenischen Gründen aus dem Wege räumen. Die Psychohygiene - Bewegung Und das lässt sich kaum besser bewerkstelligen, als wenn man sie mit Hilfe vermeintlich segenreicher Neuroleptika in den Selbstmord treibt. Aber nicht, bevor man Gelegenheit hatte, hinterrücks noch gehörig an ihnen zu verdienen, z.B. indem man sie Jahre oder Jahrzehnte lang mit verheerenden Neuroleptika abfüllt und sie dabei hospitalisiert um zu verhindern, dass sie Selbstmord begehen, noch bevor sie mitgeholfen haben, die Kassen anderer Leute zu füllen. (Es ist nur zu deinem Besten, Jack. Und wenn du deine Medizin nicht freiwillig schlucken willst, dann spritzen wir sie dir eben…)
Und all dem, entzieht sich der illegal opioidabhängige Mensch, der HEROINSÜCHTIGE.
Er versucht sich mit seiner Einnahme illegalen Opioids einerseits ein gesundes Leben zu sichern und andererseits, sich den Fängen der etablierten Psychiatrie und deren teuflischen Stoffen zu entziehen. Da man dies aber nicht zulassen will, schlägt man ihn auf vernichtende Weise mit allen zur Verfügung stehenden Mittel. Allen voran mit dem BtmG. Dieses Gesetz ermöglicht es, die schärfsten Hunde der Strafverfolgung auf diese armen Menschen zu hetzen. Dieses Gesetz ermöglicht es auch, sie doch noch gegen ihren Willen wegzuschließen, trotz ihres Versuches, sich der Hospitalisierung zu entziehen. Dank des BtmG kann man sie völlig legal, für beträchtliche Teile ihres Lebens in Gefängnisse sperren oder, hat man tüchtige Rechtsmediziner zur Hand (an solchen fehlt es selten..), auch ebenso lange, wenn nicht länger, in die Klapsmühlen der Landeskrankenhäuser. (Man stelle sich nur vor: Handlungen, zu denen Morphinisten in der heutigen Zeit gezwungen werden um an ihre Medizin zu kommen, können diesen bis zu 15 Jahren Gefängnis einbringen und mit nur ein wenig Pech, mehrere Jahrzehnte erzwungenen Aufenthalt in einem Landeskrankenhaus.!)
All das muss, nach allen Seiten hin, ein Ende nehmen. Wir müssen aufhören, Menschen zu verurteilen, zu quälen und zugrunde zu richten. Und da es hier um Morphinisten geht, müssen wir allen voran aufhören, Morphinisten zugrunde zu richten.
Man könnte Morphinisten auch ebenso gut ganz normal leben und zum überwiegenden Teil auch arbeiten lassen. (Der Mensch, so er gesund ist, arbeitet gerne.) Man müsste diesen Menschen nur ihre Medizin lassen und die nötige Ruhe, um ihr Leben selbst zu gestalten. Und wenn wir ein wenig artig sein wollen, reichen wir ihnen dabei hilfreich die Hand, aber nur, wenn sie ausdrücklich darum bitten.
Niemand in unserem Lande scheint jemals daran gedacht zu haben, welche Traumen Morphinisten erleiden können, entzieht man sie gegen ihren Willen ohne medikamentöse Unterstützung von Opioiden. Niemanden scheinen die schrecklichen lebenslangen Traumen zu bekümmern, die Morphinisten erleiden, zwingt man sie an den sadistischen Programmen diletantischer sozialer und psychologischer Experimente teilzunehmen, die man "Drogentherapien" nennt! Der Autor dieser Zeilen wurde zum letzten Male vor etwa 30 Jahren gegen seinen Willen auf solche Weise entzogen. Ihn plagen noch heute Albträume von diesen Erlebnissen.
Wieso scheint es uns, Morphinisten seien einer Fürsorge, die solche Traumen verhinderte, nicht wert? Warum behandeln wir sie in jedem Aspekt ihres Lebens, als wären sie wertlose Untermenschen, "herrenlose Hunde"? Wieso fügen wir rücksichtslos und schamlos Morphinisten unnötig grausamste Qualen zu? Wieso bekümmert es niemanden, wenn man diesen Menschen wieder und wieder durch Inhaftierungen und aufgezwungene Behandlungen die Freiheit nimmt und damit stets aufs Neue ihr Leben durcheinanderwirft und ihre sozialen Strukturen zerstört? (Geht man so wirklich mit Menschen um, von denen man behauptet, sie seien eigentlich Kranke, denen man helfen müsste?)
Wieso, zum Teufel, behandelt man von Heroin abhängige Menschen, als wären sie Menschen minderer Art? Wir leben schon im 21. Jahrhundert! Warum lassen wir diesen Menschen nicht einfach die Medizin, nach der sie mit allen Kräften so offensichtlich streben? Wieso wollen wir Opioid abhängigen Menschen eigentlich stets vom Opioid weg "helfen", wo sie doch so offensichtlich zum Opioid hin wollen? (Zeigt das nicht, dass weniger diese Menschen, als vielmehr wir selbst, ein gewaltiges "Drogenproblem" haben, das wir jenen nur aufzwiingen wollen?) Warum helfen wir ihnen nicht viel lieber, an Opioid zu kommen, oder warum lassen wir sie nicht wenigstens in Ruhe? Wieso verhalten wir uns ständig so, als wäre das Opioid dieser Menschen deren Untergang, wo es ihren Beteuerungen zufolge doch wohl eher ihr Segen ist? Mit welchem Recht sprechen wir diesen Menschen ständig die geistige Gesundheit ab, selbst zu wissen, was gut für sie ist? Die Art und Weise, wie wir noch heute mit unseren Opioid konsumierenden Mitmenschen umgehen, die Art und Weise, wie wir sie im täglichen Verkehr stets heuchlerisch fürsorglich auf außergerichtlich widerrechtliche Weise entmündigen, sollte uns die Schamröte zur Leibesfarbe machen!
INTRACEREBRAL Die Morphinistenseite
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