****************************************************************************************** Beim chinesischen Topf handelt es sich um eine Entzugsmethode zum Entziehen sgewöhnungsschaffender Stoffe, wobei der Stoff über längeren Zeitraum hinweg langsam bis auf Null verdünnt und somit ausgeschlichen wird. Im Falle z.B. von Heroin, bereitet man einen Behälter voll Heroinlösung, fertig um injiziert zu werden. Stellt nun z.B. ein Milliliter dieser Lösung eine übliche, zufriedenstellende Dosis dar, so beginnt man mit einem Milliliter per Injektion. Nach jedem Milliliter Lösung, den man aus dem Behälter genommen hat, fügt man einen Milliliter Wassers hinzu. Auf diese Weise wird die Lösung im Behälter immer dünner...
Der Trick bei der Sache ist, dass man sich täglich die gleiche Menge an Lösung injiziert und auf keinen Fall mehr. Der Haken an der Sache ist, dass viele Leute zu unbeständig sind in ihrem Entschluss und Willen ihren Stoff abzusetzen und sich in dem Maße mehr injizieren, in dem die Lösung sich verdünnt. Somit ist auch der chinesische Topf, wie jede andere Entzugsmethode, letzten Endes abhängig vom Willen des Entziehenden...-
Nach meiner Erfahrung, ist der chinesische Topf eine taugliche Entzugsmethode, die vorallem zum Entziehen schwacher oder mittelmäßiger Opioidabhängigkeiten taugt. Man kann einen chinesischen Topf z.B. für Tramaltropfen etc. anlegen und auf die gleiche Weise verfahren. Für jedes Tröpfchen aus dem Töpfchen, ein Tröpfchen frisches Wasser hinzu...-
Alle Rechte INTRACEREBRAL Die Morphinistenseite
|