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Auf "Drogen"-therapie



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A U F   D R O G E N T H E R A P I E * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * 

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Ich war gerade auf das Ende des zweiten Jahres einer dreijährigen Gefängnisstrafe in Landsberg am Lech und Kaisheim zugegangen, als mir eröffnet wurde, das letzte Jahr meiner Haft könne auf Bewährung ausgesetzt werden, so ich mich entschlösse, "freiwillig" eine Drogentherapie anzutreten. Doch ich wollte nicht. Mir schien es vernünftiger, meine Haftstrafe gänzlich abzusitzen. Es herrschte aber Zellennot in unseren Gefängnissen. Zuviel gab es, von meiner Sorte. Und so begann man hinter meinem Rücken zu Klüngeln, an Knöpfen zu drehen und an Hebeln zu ziehen, um mich dennoch frühzeitig entlassen zu können. Aber wie? Mit rechten Dingen, sollte es dabei schon zugehen, möchte man annehmen. Am Ende, hatten sie mich regelrecht aus dem Gefängnis hinaus geworfen. Zuvor aber, hatten sie mir noch rasch mit einigen Tiefschlägen und Verdrehen der Arme das Versprechen abgerungen, direkt vom Gefängnistor weg, unmittelbar und auf schnellstem Wege, zu einer Therapiestätte in Hochstadt zu reisen und mich dort zu melden...-

Ich halte nicht viel, um nicht zu sagen nichts, von Drogentherapien. In meinen Augen sind sie nichts anderes als das selbstgeschaffene Arbeitsfeld einer Schwemme junger, kluger, aber arbeitsscheuer Taugenchtse, die zu einer gewissen Zeit, geradezu in Scharen, von unseren Universitäten ausgespien worden waren. Tausende Verrückter, mit schillernsten Wahnvorstellungen von Weltverbesserung, drängten plötzlich mit vereinten Kräften an den großen Schweinetrog und fanden, als es ihnen dämmerte, sie müssten für ihren Unterhalt arbeiten, zu ihrem Entsetzen nichts weiter darin, als knallharte, schwer verdauliche Wackersteine...-

Da erfanden sie sich in ihrer Not "Den behandlungsbedürftigen Drogensüchtigen". Sofort begannen sie, an weitgehend wehrlos gemachten Freunden diverser Substanzen, zweifelhafteste soziale, pädagogische und psychologische Experimente durch zu führen. Dass sich freilich dabei eine Erfolgsquote um die 0% sich einstellte, versteht sich von selbst. Aber man hatte Blut gewittert, und leichten Broterwerb. Vor dem Volke rechtfertigte man die üble Erfolgsquote ganz einfach mit der mangelhaften Motivation, der schlechten Mitarbeit der Klientel. Denen konnte, wehrlos wie sie durch bestehende betäubungsmittelrechtliche Bedingungen ohnehin schon gemacht worden waren, leicht der schwarze Peter zugeschoben werden...-

Meinen Aktenkoffer, mit all dem Zeug darin, das sich zum Zeitpunkt meiner Festnahme darin befunden hattte, sterile und blutige Einmal Spritzen, jede Menge Tabletten, Barbiturate, Benzodiazepine, Methaqualon, eine schussbereite Gaspistole und zwei mittelalterliche Dolche, konzipiert für den Ritualmord an hartnäckigen Christenmenschen, war mir bei meiner Entlassung aus dem Gefängnis ausgehändigt worden...-

Diesen Koffer hatte ich bei mir, als ich am späten Nachmittag in der Drogentherapiestätte Hochstadt eintraf. Als ich dort den Koffer öffnete, wollte man sofort wissen, wie viele dieser Tabletten ich schon eingenommen hätte. "Oh", hatte ich geantwortet. "Viele viele Tausend schon"! Aber das war es nicht, was mit der Frage gemeint war. Wie viele dieser Tabletten ich während meiner Reise vom Gefängnis zu dieser Therapiestätte ich schon eingenommen hatte, war gemeint. "Nicht eine", erklärte ich wahrheitsgemäß. Aber man glaubte mir nicht, denn in den Lehrbüchern dieser Leute steht, "Drogenabhängige", könnten Tabletten nicht wiederstehen, sie müssten sie sozusagen zwanghaft schlucken. Sie lasen dumme Bücher, diese Leute, in die ich nicht passte. Was konnte ich dafür? Sie hatten ihr Wissen rund um den "Drogenkonsum" nicht, wie etwa vernünftige Menschen, direkt vom Drogenkonsum selbst, sondern aus Büchern, die geschrieben worden waren von Menschen, die ihr Wissen ebenfalls aus Büchern hatten, die ebenfalls geschrieben worden waren von Menschen ohne direkte Erfahrung im "Drogenkonsum" u.s.w. Am Ende dieser Kette abgedrehter Theoretiker, saß schließlich ein chronischer, schon halb dieser Welt entrückter Kokainist aus Wien, namens Sigmund Freud, der sich den ganzen Zinnober aus purem Spass an der Freud aus seinen pulververkrusteten Naselöchern gezogen hatte. Klasse! Einfach Klasse!

Das Aufnahmegespräch war ein Fiasko. Eigentlich hätte man mich aufgrund dieses Aufnahmegesprächs gar nicht erst aufnehmen dürfen. So tat ich während dieses Gespräches z.B. meine Auffassung kund, Menschen, die in Drogentherapien arbeiteten, seien im Prinzip nichts weiter als arbeitsscheue, pervers-sadistische Taugenichtse, die alle wegen gravierender Menschenrechtsverletzungen vor Gericht gestellt gehörten. Man wollte sich aber gegenüber den Justizbehörden keine Blöße geben, indem man mich ins Gefängnis zurück schickte, hoffte man doch insgeheim auf weitere Klientel aus Justizvollzugsanstalten. Und so ist meine Aufnahme eigentlich schon vor meiner Ankunft und vor diesem dämlichen Aufnahmegesprüch beschlossene Sache gewesen.

Bald lernte ich die anderen zwölf zu therapierenden "Drogenabhängigen" kennen. Sie waren alle ebenfalls erst an diesem Tage eingetroffen. Zusammen bildeten wir, wie man das so nannte, "eine Gruppe". Keiner von meinen "Mitpatienten" hatte, wie mir schien, einen IQ über 40. Auch hatte keiner von ihnen jemals Heroin zu sich genommen und es stand die Frage im Raum, ob sie das Wort überhaupt buchstabieren konnten. Alle waren sie aus obskursten Gründen zu "Drogenabhängigen" erklärt worden. Einige hatten die Initiative ergriffen und sich selbst dazu erklärt. Die Einen hatten einige Male Hasch geraucht und wähnten sich nun ohne Hilfe von außen auf immer und ewig dem Teufel "Rauschgiftsucht" verschrieben. Andere hatten Apothekerstoff genascht, wie z.B. Mutters Schlaf- und Beruhigungstabletten, oder sie hatten gar heimlich der halb bewusstlosen, an Krebs zu Tode sich quälenden Oma, die Opiumzäpfchen aus dem Arsch gestohlen, um sie verschmitzt mit Zäpfchen, geschnitzt aus Kernseife zu ersetzen...-.

Schon in dieser ersten Stunde dämmerte mir, in diesem Verein bliebe ich vermutlich nicht sehr lange. Wir waren alle um einige Tische versammelt, als die Therapeuten erklärten, jeden Morgen müsse ein anderer von uns um 6 Uhr aufstehen, um das Frühstück aus der Küche zu holen und die Tische vorzubereiten. Sofort entstand Gemurre unter den Faulpelzen. Keiner von ihnen wollte früh aufstehen. Ich erbarmte mich ihrer und erklärte, ich übernähme freilich jeden Morgen diesen Frühstücksdienst. Ich kam schließlich aus einem Gefängnis und war es gewohnt, früh morgens aufzustehen. Nun zogen aber die Therapeuten lange Gesichter, hatten sie sich doch darauf gefreut, die Kinder mit ihrem Frühstücksterror zu peinigen und es mit schlauer Mine als "therapeutisch wertvoll" zu erklären...-. Aber es half nichts. Ich erklärte die Angelegenheit zur beschlossenen Sache. Punkt!

Am ersten Abend saßen wir alle vor dem gemeinsamen Fernsehgerät und sahen uns die Nachrichten an. Es wurde berichtet, es sei soeben auf den Papst geschossen worden. Diese Nachricht fand ich, wenn schon keine weltbewegende, so doch eine nicht alltägliche. Neugierig sah ich mich um nach der Reaktion meiner Kollegen, auf den Stühlen hinter mir. Da ich an keinen von ihnen eine Reaktion bemerkte, rief ich in den Raum hinein: "Hey Leute. Jemand hat auf den Papst geschossen"! Erst entstand Stille, dann gabs lange Gesichter, dann fragte eine weibliche Stimme: "Papst? Wer ist das denn"?? Nun behaupten Therapeuten gerne, "Drogen" hätten diese Kinder so verblödet. Ich bezweifle das. Wäre es wahr, müsste ich der Dümmste von allen sein. Ich bin vielmehr der Auffassung, man hat diesen Kindern einerseits "Drogen" zu sehr vorenthalten und sie andererseits mithilfe der Politik und stupider Schulbildung an den Rand des Schwachsinns manövriert. Nicht wenige solcher Stoffe wie zB das LSD, regen geradezu zum Denken und zum Wahrnehmen an. Dass wäre genau das, was diesen Kindern fehlte, einige LSD Sitzungen unter der Aufsicht, kluger und LSD erfahrener Menschen. Doch was bietet man ihnen statt dessen? Noch mehr Schwachsinn, diesmal im wissenschaftlichen Gewande einer "Drogentherapie"! Nicht "Drogen", sind hier das Problem, sondern Menschen, Institutionen, Organisationen und Politik, die alle diese Kinder kontrollieren, gängeln, und sie an freier, natürlicher Entfaltung hindern wollen...-

Im Gang, unserem Aufenthaltsraum gegenüber, stand ein Coca-Cola Automat. Aber daraus dürften wir keine Coca Cola holen, wie ein Therapeut verschmitzt und mit warnend erhobenem Zeigefinger erklärte. Es bestünde nämlich die Gefahr, wir könnten durch trinken von Coca Cola unsere "Sucht" "verlagern" und dadurch quasi von Heroin auf Coca Cola umsteigen. So stand es in den Lehrbüchern dieser Leute. War ich mir bisher noch nicht so ganz darüber im Klaren, wo ich mich befand, so wusste ich es von da an mit aller Gewissheit. Ich war in einer Klapsmühle gelandet, in welcher der Chefarzt aus experimentellen Gründen beschlossen hatte, die Rollen zu vertauschen. Dadurch waren gewöhnliche Leute (genormte Dummköpfe) Irre geworden, die Irren dann zu Therapeuten und die Therapeuten selbst zu totalen Trotteln. Da zu erwarten ist, dass unterm Strich, wenn alle Versicherungs- und Rentenanstalten aufgerollt worden sind, vermutlich doch wieder der Steuerzahler für den ganzen Zauber zur Kasse gebeten wird, wird ersichtlich, wer in diesem Spiel der letztendliche Trottel sein darf...-

Jetzt, da ich raus war, aus den Gefängnismauern, gefiel es mir, gleich morgens, nachdem ich die Frühstücksaufgaben erledigt hatte, ein wenig zu laufen, oder besser gesagt, zu rennen. Jeden Morgen rannte ich vom Gelände der Therapiestätte, quer über die Felder. Wieder zurück, weckte ich die Murmeltiere und der Tag begann. Als die Therapeuten von meinen Frühsport-Runden Wind bekamen, guckten sie als hätten sie auf Zitronen gebissen. Es passte wieder nicht in ihr Schema vom "Drogenabhängigen", wie sie es aus ihren klugen Büchern kannten. Dort stand nämlich, "Drogenabhängige" seien faule und unsportliche Tiere. (Die sollten mich mal auf Heroin HCL erleben! Das gibt Energie!)


Im Gefängnis hatte ich aus purer Langeweile und weil ich Freude am Lesen hatte, Goethes Faust, der Tragödie erster Teil, auswendig gelernt. Und weil ich es nicht so rasch wieder vergessen wollte, setzte ich mich tagsüber auf eine Bank im Garten und sprach das Werk halblaut vor mich hin. Davon bekamen die Therapeuten Wind. Anstatt sich nun zu freuen und sich zu sagen, hier sei ein intelligenter Mann mit Geschmack und gutem Gedächtnis, wähnten sie hinter meinem Auswendiglernen einen Ausdruck meiner „Sucht“.

Während meiner Haftzeit hatte ich in der Anstaltsbuchbinderei gearbeitet und dort wertvolle alte Bücher restauriert. Von den 60 Mark im Monat, die ich damit verdiente, hatte ich etwa zwei Drittel für Bücher ausgegeben, die ich nicht nur las, ich band sie auch in meiner Buchbinderei, und zwar in Naturleder. Als ich das Gefängnis verließ, hatte ich gebeten, man möge meine Bücherkiste in die Therapiestätte nachsenden. Am dritten Tag meines Aufenthaltes war disie angekommen. Sie wurde sofort von den Therapeuten beschlagnahmt. Sie wüssten noch nicht, erklärten sie, welche meiner Bücher ich ihrer Ansicht nach haben dürfe. Für mich kam gar nicht in Frage, Bücher mir vorenthalten zu lassen. Wollte man, dass ich genauso verblödete, wie der Rest der Bande? Da verfielen die Füchse auf die Idee, die anderen, die geistig Umnachteten, die Analphabetiker und Dyslektiker beschließen zu lassen, welche meiner Bücher ich haben dürfe und welche nicht. Es ward schließlich beschlossen worden, dass noch an diesem Nachmittag die lobotomierte Meute über meine Bücher beschließen solle.
Während meiner letzten Monate im Gefängnis war ich zu dem Schluss gekommen, ich rauchte zuviel. Und so hatte ich meinen Tabakkonsum von einem Päckchen Tabak am Tag, auf drei Zigaretten am Tag reduziert. Diese drei Zigaretten rauchte ich dann aber auch alle gleich nach dem Frühstück. Als ich am folgenden Morgen an meiner dritten Zigarette war, kam einer dieser Therapeuten mit brennender Zigarette in der Hand auf mich zu geschlendert und meinte: "Du rauchst zu viel". Dieser krankhaft Machtversessene hatte sich noch nicht mal die Mühe gemacht, darauf zu achten, wie viel ich tatsächlich rauchte und es stand eigentlich fest, dass er wesentlich mehr rauchte, als ich und trotzdem leistete er sich die Frechheit...- Ich war erst schlichtweg sprachlos. Als ich ihn schließlich darauf aufmerksam machte, dass er mit Gewissheit weit mehr rauchte als ich, meinte er, im Gegensatz zu mir dürfe er das. Er sei nämlich nicht "süchtig", wie ich es sei...- Das sind so die Methoden dieser Leute. Sie definieren einen willkürlich als "süchtig", ein sehr verschwommener Begriff, und gehen davon aus, dies gäbe ihnen das Recht, unsereins als minderwertige Untermenschen zu behandeln. Tatsächlich war es ja so, dass er in diesem Moment weit "süchtiger" war, als ich, nämlich nach Rauchtabak. Seine "Sucht" aber zählte nicht. Es zählten merkwürdigerweise nur "Süchte" nach Stoffen, die gesetzlich verboten waren und nicht auch "Süchte" nach Stoffen, die zwar legal, dafür aber auch tödlich sind.
(Illegale "Drogen" sind in aller Regel relativ harmlos. Sie sind verboten, nicht weil sie schädlich seien, sondern damit finstere Figuren viel Geld damit verdienen können) Dies ganze, willkürlich hin und her Jonglieren mit dem Begriff "Sucht", ist faschistoid bis ins Mark. Aber um dies zu erkennen, darf man keineswegs politisch indoktriniert sein, bis unter die Vorhaut. Man hat schlichtweg ztu erkennen: "Sucht" und "süchtig" gibt es nicht als medizinische Begriffe. Es sind Schandwörter, die dazu verwendet werden, Verhalten, dass man nicht versteht oder missbilligt, zu verurteilen.

Zur Zensur meiner Bücher durch lobotomierte Affen, hatte ich es an diesem Nachmittag gar nicht erst kommen lassen. Ich hatte meine Bücherkiste mit der Adresse einer Freundin in München versehen, etwas Geld für Porto zurückgelassen und hatte mich verabschiedet. Als ich mich auf dem Wege zur Tür befand, standen sie alle im Korridor und sahen mir zu. Ich richtete mein Wort an die Lobotomierten und sagte, "Euer Aufenthalt hier, wird euch nichts nützen. Er nützt nur denen, die hier arbeiten. Im Gegenteil, werden einige von euch durch diesen Aufenthalt Schaden erleiden. Eure Verwirrung und Orientierungslosigkeit, die euch davon abhält, in der Schule zu lernen, zu arbeiten oder auch nur ein geregeltes Leben zu finden, mit geregeltem Tagesablauf, wird durch die Techniken dieser Leute hier zunehmen. Das Beste wäre, ihr hautet alle ebenfalls ab". Ich hatte Tränen in den Augen, als ich sprach. Warum? Weil ich ein alter, mitfühlsamer Esel war, der sich das Schicksal völlig Fremder Lobotomierter zu Herzen nahm, ein empfindsamer alter Esel, der nicht schmerzfrei mit ansehen konnte, wie dumme junge Menschen brutal missbraucht wurden. Drei der "Patienten" fassten sich Mut und verschwanden an diesem Tage mit mir aus dieser Therapiestätte Hochstadt. Ich war nach München getrampt und hatte dort sofort Vorkehrungen getroffen, die meine erneute Inhaftierung unwahrscheinlich machten.
Die Urinkontrolle

Jetzt war diese "Therapie" für mich noch gut abgelaufen. Ich war zu klug für diese Leute und hatte mich frühzeitig genug aus dem Staub gemacht. Aber an all den anderen Kindern, den ohnehin schon von Natur aus Lobotomierten, hatte man 9 Monate lang geschlüsselt und gedoktort, bis sie dem entsprachen, was die Therapeuten unter "gesund" oder wenigstens "auf dem Wege zur Genesung" verstanden. Mit anderen Worten, man hatte die Kinder noch verrückter und verworrener gemacht, als sie es ohnehin schon waren. Diese Therapien laufen im Prinzip alle nach demselben Schema. Man geht davon aus, Süchtige hätten "krankhafte" Persönlichkeiten. Was läge folglich n näher, als davon auszugehen, solche "krankhaften Persönlichkeiten" könne man wie ein Gebäude aus Bauklötzen niederreißen und durch eine neu erbaute Persönlichkeitsstruktur ersetzen. In der Theorie mag sich das plausibel anhören. Wer aber auch nur für 5 cent Grütze im Kopf hat und einige Menschenkenntnis, der weiß, dass das nicht möglich ist. Menschliche Persönlichkeiten sind weit zu komplex und unerforscht, als dass man auf solch simple Weise mit ihnen verfahren könnte. Nur kapitale Esel, glauben an die Konzepte unserer "Drogentherapien" und solche, die gut daran verdienen. Man hat entdeckt, wie einfach sich viel Geld aus den Rentenkassen stehlen läßt, hält man diesen Glauben aufrecht. So kommt es, dass trotz einer zugegebenn Erfolgsquote von nur 3%, der Glaube an die Effizienz solcher Einrichtungen immer noch hochgehalten wird. Diese 3% übrigens, ließen Morphin nicht sein, wegen diesen Therapien, sondern trotz ihrer, falls sie Morphin tatsächlich sein ließen...-.

Strengte man sich noch so an, auch verwendete man dabei die raffiniertesten, wissenschaftlichsten Techniken der Gehirnwäsche, eine ursprüngliche menschliche Persönlichkeitsstruktur, und sei sie noch so absonderlich, wird sich am Ende immer als stärker erweisen, als jede künstlich Aufgepfropfte. Es sei denn, man schreckte auch vor dem Verursachen größten menschlichen Schadens nicht zurück und betriebe Techniken, wie z.B. des CIA, in seinen MKULTRA und späteren Versuchen. Und wie es scheint, schreckt man in Deutschen Drogentherapiestätten tatsächlich immer weniger davor zurück, wirklich verheerenden Schaden anzurichten. Man betreibt dort längst Versuche der Manipulation menschlicher Psychen mit Methoden, die sich deutlich gegen die Menschlickeit richten und nicht mehr zu verantworten sind...-.

Dies ist manchen Orts auch schon durchgesickert, weswegen solche Stätten in der Neuzeit vielfach zahmere Saiten aufziehen. Doch mögen ihre Methoden grob sein oder zart, sie nützen nichts. Sie tragen überhaupt nichts zum Erreichen des erklärten Zieles bei. Der Knackounkt ist und bleibt, man will den Drang zu aktiven Substanzen, sicherlich bei Morphinisten, als eine Sache der Seele, des sozialen Umfeldes, der Erziehung erklären, während er tatsächlich physiologischen Ursprunges ist.

Aber was soll man groß zu all dem sagen? Drogentherapien sowie deren Drogentherapeuten leben eben, wie so viiele in unserer Gesellschaft, vom Elend und der Dummheit anderer. Mir ist der Fall eines jungen Mannes bekannt, der Heroin einnahm, weil es ihm gut tat. Er lernte damit besser in der Schule, seine Noten bezeugten es, er war umgänglicher im sozialen Verkehr, er aß mit größerem Appetit, er betrieb mit Leidenschaft Sport (Er golfte...), kurz, er fühlte sich ringsum wohl, bis sein Papa dahinter kam, dass Filius Heroin konsumierte. Papa, ein finanzkräftiger Pharmazeut, gab Sohnemann sofort in Therapie bei einer landesweit und sogar über die Grenzen des Landes hinaus bekannte "Drogentherapeutin". Die sprach fortan zwei Mal die Woche in ihren "Stunden", wie sie ihre 45 Minuten währenden Sitzungen nannte, eindringlich mit Sohnemann, er möge doch bitte das so wohltuende Heroin sein lassen. Für solche 45 Minuten, berechnete die Startherapeutin sage und schreibe 480 Euro.

Diese Frau kann Sohnemann aber auch nichts anderes erzählen, als beispielsweise Emma, die Putzfrau des Hauses. Nämlich, dass er die Finger von Heroin zu lassen hat, da es weniger medizinisch oder pharmakologisch bedenklich, sondern, weit mehr politisch anrüchig sei. Aber Emma besitzt leider keine dieser hübschen Bescheinigungen, ausgestellt natürlich von Kollegen (Man tendiert in solchen Kreisen naturgemäß zur beruflicher Inzucht innerhalb solcher Zünfte...), auf denen steht, dass sie Therapeutin, und eine Kapazität auf ihrem Gebiete sei. Je dümmer die Menschen, desto mehr fallen sie auf hübsches, bestempeltes Papier herein und desto mehr sie auf hübsches bestempeltes Papier hereinfallen, desto teurer wird ihr Leben. Das ist eine alte Weisheit. Möge Gott es ändern...-

Mein Fazit zur Therapie?

Die Eigentümer und Mitarbeiter solcher Therapiestätten stehen dem "Phänomen Drogensucht" ebenso ratlos gegenüber wie der ganze Rest der Gesellschaft. Sie benützen ihre Stätten zum Gelderwerb. Um ihre Einnahmen zu rechtfertigen, vollführen sie unverantwortliche Verhaltensexperimente an den ihnen hilflos ausgelieferten jungen Leuten. Zeitigen diese Experimente keine Erfolge, wird der Misserfolg auf den Schwächsten abgewälzt, nämlich auf den "unmotivierten" jungen Menschen. Diese Therapeuten schaffen gewaltiges Pipapo um ein Problem, dass sie selbst schaffen und erhalten helfen. Das Problem sind nict irgendwelche "Drogen". Das Problem ist der Machtmissbrauch anmaßender Eliten, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Handeln diese Menschen dann der Vorschrift zuwider, sagt man, sie hätten ein "Problem". Und tatsächlich haben sie eines. Aber nicht mit "Drogen", sondern mit ihrem Gehorsam, gegenüber anmaßend herrschenden Eliten. Nicht "Drogen" sind das "Problem", sondern die Tatsache, dass sie uns genommen wurden!


Ein Aufenthalt in einer solchen "Therapie" eignete sich vielleicht gerade noch, um nach langer Zeit des wilden Konsums, Abstand zum Konsum zu finden und Nähe zur eigenen Person, ließen einem die "Therapeuten" die nötige Ruhe dazu. Aber das Gegenteil ist der Fall. Ach? Ihr wollt diesen jungen Menschen wirklich und wahrhaftig helfen? Dann laßt sie in Ruhe und setzt euch endlich dafür ein, dass sie stressfrei an ihre Substanzen kommen können! Wäre es erstmal soweit, lernten Menschen auch, damit umzugehen und sie ließen das eine oder andere davon als unbekömmlich links liegen. Solange ihr aber auf den ideologisch motivierten Unsinn hört, den man euch auf euren Schulen beibringt, diese ganze politische Indoktrination, werdet ihr denen dienen, die solchen jungen Menschen nichts Gutes wollen. Solange ihr nicht darauf hört, was viele dieser jungen Menschen zu sagen haben, solange ihr nicht von ihnen lernt, wird es nichts werden, zwischen euch und ihnen. Ach? Ihr wollt doch nur ihr Bestes? Aber gerade das, werdet ihr nie bekommen...!

Drogentherapien sind im Prinzip nichts anderes als soziologisch/politische Umschulungsprogramme, wie es sie beispielsweise ehemals in der Sowjetunion gab heute noch in Rotchina oder Nordkorea. Es sind politische Projekte, im Mäntelchen der Medizin.

Ich habe unzählige Menschen interviewt, die eine "Drogen"therapie hinter sich hatten. Ich habe sie längere Zeit beobachtet. Nicht einer von ihnen, hatte auf Dauer irgendwelche Vorteile aus der durchlittenen "Therapie". Die meisten von ihnen erschienen mir ungesund, innerlich zerrissen, verworren, orientierungslos, verblödet. Man sollte solche Läden in Hinblick auf die Schäden die sie verursachen und die Menschenrechtsverletzungen, die in ihnen begangen werden, samt und sonders schließen. An ihrer Stelle sollte man Entzugsstätten errichten. Stätten, in denen ohne nennenswerten Zeitdruck ein körperlicher Entzug durch Dosisreduktion durchgeführt werden kann. Daneben sollte man, zur Nachbehandlung, Erholungsstätten, Urlaubsorte, für frisch Entzogene schaffen, in denen sie für einige Wochen Ruhe und sich selbst wieder finden können. All das wäre nicht kostspieliger, vermutlich billiger noch, als die heutigen "Therapie"stätten. Dabei sollten wir die beste "Behandlungsmöglichkeit" von allen, nicht aus den Augen lassen. Nämlich, die Menschen in Frieden zu lassen und ihnen Gelegenheit zu geben, über ihr Leben und ihren Konsum legaler oder illegaler Arzneimittel selbst zu entscheiden...!


"Drogen"therapiestätten, können wahre Folterstätten sein, betrieben, von sadistischen Idioten. Hier findet man den Originalbericht eines Menschen, der solche "Therapien" durchlaufen hatte:
Foltern einer "Drogen"therapie...- Solche Folterstätten gab es und gibt es noch heute, wennschon einige von ihnen schon zarteren Kurs eingenommen haben. Dort wird den Leuten in allen schillernden Farben beigebracht, weshalb "Drogen" nicht gut für sie seien. Welche Vorzüge "Drogen" haben können, wenn man sie als Heilmittel verwendet, verschweigt man dabei. Es wird versucht, die Leute an ein geregeltes Leben zu gewöhnen, an früh auszustehen, an arbeiten. Man ersucht sie freundlich, sich an ein Dasein als unterbezahlter Lohnsklave zu gewöhnen. Helfen, wird es nicht, da die Ursache ihrer Unfähigkeit zu einem geregelten Leben in ihrer inneren Zerrissenheit und Orientierungslosigkeit liegt, was wiederum physiologische Gründe hat, die ihrerseits wahrscheinlich im Stoffwechselgeschehen zu finden sind. Man hat eben keine Ahnung vom eigentlichen "Problem", in diesen Stätten.

Fortsetzung von "Auf Drogentherapie":
Die Urinkontrolle

Einen Leserbrief mit de Schrecken solcher Therapien,
finden Sie hier: Foltern einer "Drogen"therapie...-



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