****************************************************************************************** Mir ist aufgefallen, dass intravenöse Kokaingebraucher oft mit Abszessen an Armen und Beinen einherlaufen. Ich habe Gruppen von Menschen zugesehen, die sich teils Heroin injizierten, teils Kokain und teils beides zugleich als Cocktail. Dabei war ganz einfach nicht zu übersehen, dass aus dieser Gruppe gerade die intravenösen Kokaingebraucher Abszesse hatten. Das machte mich neugierig und ich kam schliesslich auf eine ganz einfache, natürliche Ursache: Die allermeisten intravenösen Kokaingebraucher kochen ihre zu injizierende Lösung nicht auf, wie zB Heroingebraucher das tun. Kokaingebraucher befürchten, ihr Kokain könne durch sieden mit Wasser an Wirkung verlieren. Sie geben deshalb kaltes Leitungswasser in den Löffel und geben ihr Kokain dazu. Dabei wird alles mikrobiologische Leben im Wasser und im Kokain selbst, am Leben erhalten. Daher kommen dann die Entzündungen an ihren Einstichstellen, die sich unter den rechten Bedingungen zu Abszessen auswachsen.
Ich selbst, habe viele Monate lang ohne Unterbrechung Kokain i.v. injiziert und dabei noch jedes Mal das Wasser im Löffel, samt Kokain darin, kurz aufkochen lassen. Mir ist in keiner Weise aufgefallen, dass dadurch die Wirkung meines Kokains veringert worden wäre.
Können Menschen nun nicht vom Glauben lassen, dass Kokain bei aufkochen in Wasser an Wirkung verliert, empfiehlt es sich dennoch, wenigstens das Wasser im Löffel kurz aufkochen zu lassen, bevor man das Koks hinzu gibt.
Man wird sehen, durch diese kleine Aufmerksamkeit, wird die Anwesenheit von Abszessen zurückgehen.
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