Betrachtet man mit nüchterner Klarheit die deutsche Drogenpolitik, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, hier betriebe man ein systematisches Zugrunderichten junger Morphinisten.
Ein allzeit gegenwärtiger Druck des BtmG und die Dessinformation seitens derer, die sich in der „Drogenhilfe“ tätig wähnen, lassen den jungen Morphinisten nicht nur körperlich in bedauernswerten Zustand geraten, sondern auch psychisch. Der Körper des Morphinisten spricht ihm eine Sprache, sein Drogenberater, sein Arzt, eine andere. Im Wirbel solcher Verwirrung, sieht der Morphinist sich bald eingesponnen in eine Welt der Lüge in der es stets schwerer wird zu ermitteln, wo oben und wo unten sich befindet. Er weiß nicht mehr was wahr und was unwahr ist. Hin und her gerissen zwischen dem was er als wahr empfindet und dem was sein Arzt, sein Drogenberater, ihm als wahr präsentieren, sinkt er machtlos und erschöpft in hilflose Resignation. Kraftlos, oszilliert er zwischen Heroineinnahme, Entzugssyndrom und Heroinbeschaffung hin und her, als hilfloses, erbarmungswürdiges Überbleibsel eines Menschen und bald hört man ihn nach Hilfe flehen und um einen Therapieplatz betteln, der lediglich den Betreibern finanziellen Gewinn liefern wird und mehr nicht. Anstatt Gesundheit und Wohlbefinden von Morphinisten aufrecht zu erhalten, versucht man, Morphinisten aus der Welt zu schaffen. Ist es nicht bezeichnend, dass alle Stoffe, die Morphinisten wirklich gut tun, wie z:B. Opium und Heroin, ihnen versagt werden und alle Stoffe ihnen aufgedrängt werden, mit denen auf Dauer kein Mensch fröhlich werden kann, wie Codein, das einem im Grunde nur ein arschiges Gefühl gibt, oder Methadon, das bei vielen Depressionen und deutliche Symptome der Schizophrenie hervorruft oder Buprenorphin, mit seiner auf Dauer aufkratzenden Wirkung?
Besinnt der junge Morphinist sich und geht in sich, findet er, er möchte eigentlich nur über genügend Morphin seiner Wahl verfügen und des weiteresn Ruhe gelassen werden um sein Leben selbst zu gestalten auf eine Weise, wie andere Menschen es auch tun. Was ihn daran hindert, ist nicht Morphin, es ist ein Mangel an Morphin, geschaffen durch das BtmG. Zur Besinnung zu kommen und in sich zu gehen, fehlt es ihm längst an Kraft und Muse und so ist der Tag nicht fern, an dem er, kraftlos, durchgewalkt und durchgeknetet in einer sinnlosen Therapiestätte einläuft oder tot im nächstbesten öffentlichen Ort aufgefunden wird. Wieder ein Opfer der Drogen, ruft man dann aus. Wieder ein Opfer einer faschistoiden Gesetzgebung, rufe ich..
Siehe "Drogentote", Delikte, Codein- und Methadonsubstitution
Alle Rechte INTRACEREBRAL Die Morphinistenseite
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