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KARLOS & Co. ERZÄHLUNGEN & KURZGESCHICHTEN:
Knast Storys, Sucht & Szenen Geschichten, überwiegend von Karlos, Fantasie begabter Erzähler, pessimistischer Visionär, grundsätzlicher Misanthrop, Gelegenheits-Philanthrop und Initiator der Morphinistenseite...-


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Die Erfahrungsberichte & Erzählungen Betroffener, mögen hinsichtlich der Wirkung und Auswirkung von "Drogen" von allgemeinen Auffassungen abweichen.
Leider müssen in den Texten dieses Webprojekts, sofern diese der Wahrheit entspringen, Personen- und Ortsnamen umbenannt oder vertauscht werden. Wir sind bedroht, so wir frei die Wahrheit sprechen. So will es eine Obrigkeit, die Saurons Mordor dienen mag, nicht aber uns...-

Die Erzählung ist grundsätzlich eine Kunstform, mit der man frei fabulierend, wahre Begebenheiten schildern kann. Autoren oder Autorinnen dieser Erzählungen, nahmen nicht notwendigerweise an den geschilderten Begebenheiten teil.
Bei vielen Intracerebral unterzeichneten Texten handelt es sich um Übersetzungen aus dem Niederländischen.

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Ihr Autor....- Wann werden wir Menschenrechtsverletzungen in der Gegenwart verhindern, anstatt, sie in der Zukunft zu beklagen?



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"Die Intelligenteren unter uns, hatten es bald begriffen: Es war gezielt ein mörderischer Kreislauf errichtet worden, durch den man nur noch in Gefängnissen und unnützen Einrichtungen ein und aus ging, bis man am Ende in irgendeiner Ecke erschöpft und sterbend zusammenbrach. Er war klug durchdacht, dieser Kreislauf, und gut konstruiert. Es war ihm kaum noch zu entrinnen. Es sei denn, man drehte dem ganzen mörderischen, faschistoiden Rummel kess den Rücken, ersann sich einen hübschen Namen, verließ das Land seiner Väter und floh in die Welt hinaus. Viele, sprachen davon. Kaum einer hatte es jemals getan. Feigheit war es, was sie band, und dumpfe Ergebenheit. Dumme Hoffnung auf Besserung der Verhältnisse und ein chronischer Mangel an Medizin, hielten sie an Ort und Stelle gefangen. Heute, sind die meisten von ihnen tot. Ich bin einer der wenigen, die überlebten und trotz allem davon erzählen können.

Wer hielte noch die Erinnerung wach, in diesem Lande der Hundert offenen und verkrochenen Ängste, der freiwilligen wie der erzwungenen Maulkörbe, der brüsk auferlegten, sowie der freiwillig verinnerlichten Zensur, die Erinnerung an die große Hoffnungslosigkeit, die Menschentreiberei, an das unsägliche Leiden und Sterben X-Tausender Unschuldiger, an den kaschierten Massenmord, im Deutschland der letzten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts? Wer machte mit, diese Erinnerung aufrecht zu erhalten?

Wie hatte es dazu kommen können? Dazu hatte es kommen können, weil wir, die Bevölkerung, uns zum wiederholten Male hatten einreden lassen, Menschen als Unmenschen zu qualifizieren und sie dementsprechend zu behandeln, sei zulässig. In diesem Falle bezeichnete man sie zwar nicht mehr als Zigeuner, als Schwule oder Asoziale,
(all das hatten wir bereits sattsam, bis zur anschließenden Selbstkasteiung!!) Wir bezeichneten, mit ähnlichem Resultat, Menschen als "Junkie", oder als "Rauschgiftsüchtige". (Damit man begreife, woher wir "moderne"Vokabeln haben: Der Begriff "Rauschgiftsüchtiger", fand tödliche Anwendung bereits im Nationalsozialismus, Amt für Rassenhygiene, Berlin, Tiergartenstraße 4!)

Wir haben bereits wieder Grund, uns zu schämen. Die jenigen, die es stets aufs Neue schaffen, die Bevölkerung zu überzeugen, es sei statthaft, Menschen als Unmenschen zu qualifizieren und sie entsprechend zu behandeln, schämen sich nicht. Im Gegenteil. Sie sind stolz auf ihren Erfolg. Gelingt es uns nicht, dieses elitäre Lumpenpack aus einflussreichen Positionen zu vertreiben, haben wir bald allen Grund, uns dafür zu schämen, dass wir uns so häufig zu schämen haben!

Karlos
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Gebt ihr euch mal alle so, als wäret ihr "normal". Es kommt der Tag, an dem ihr erkennen werdet, dass ihr gerade dadurch zu Trottel wurdet...-



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