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Lügen über sog. "Herointote"



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Aus dem VORWORT:
Sollten Sie bei der Lektüre unserer Seite den Eindruck gewinnen, Heroin sei eigentlich ein relativ harmloser Stoff mit erstaunlich wenigen Nebenwirkungen, so ist dieser Eindruck korrekt. Warum steht dieser Eindruck dann so im Widerspruch zur öffentlichen Meinung? Weil dieser Eindruck anhand persönlicher Erfahrung vermittelt wird, die öffentliche Meinung aber aus Jahrzehnten gezielter Fehlinformation, aus Propaganda, entstand.

Wenn Heroin dann so „relativ harmlos“ ist, woher kommen dann die Zigtausend Herointoten, von denen wir stets aus den Medien vernehmen?
Die Zigtausend Leichen sind echt. Keine Frage. Aber nur sehr wenige von ihnen starben primär tatsächlich an einer reinen Überdosierung, an einem plötzlichen Zuviel, von Heroin…-

Bei Polizei, allgemeiner Gerichtsmedizin, forensischer Toxikologie und Pathologie, herrscht seit langem die Tendenz vor, bei jedem Toten, in dessen Körper sich auch nur Spuren von Heroin befinden, Tod durch Heroinüberdosis zu unterstellen. Man ist sich, teils stillschweigend, auf gewissen Ebenen der Macht und Einflussnahme einig geworden, das allgemeine Bild, die Zahl, der Heroinüberdosis-Opfer zu verfälschen mit dem Ziel, der Substanz die geeignete propagandistisch wirksame Teufelsgestalt zu verleihen. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, teils finanzieller, teils politisvch/ideologischer Art. Nimmt sich jemand beispielsweise mit einer massiven Überdosis von Paracetamol das Leben und weist seine Leiche im Nachhnein auch nur Spuren von Heroin auf, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Todesursache auf Heroinüberdosierung lauten wird. Die Zahl der Herointoten ist eine Lüge, wie fast alles andere, was die Bevölkerung über Heroin erfährt, eine Lüge ist.

Gesunde Menschen ohne weitere, aktive Stoffe im Blut, sterben nicht so rasch an Heroin.
Der "goldene" Schuss .

Abgesehen von diesem, in "Der goldene Schuss" beschriebenen und gescheiterten Selbstmordversuch mit einer Überdosis Heroin, bin ich nach Zigtausend Heroininjektionen, die ich mir während vieler Jahre verabreicht hatte, nur einmal nach einer Injektion bewusstlos geworden. Dies geschah infolge eines Mischkonsums. Ich hatte kein Heroin zur Verfügung und litt bereits stark an Entzugserscheinungen. Um die Symptome zu lindern, hatte ich nichts anderes zur Verfügung, als Methaqualon (Mandrx). Kurz nachdem ich davon einiges eingenommen hatte, war ich doch noch an Heroin gekommen. Ich injizierte es, brach zusammen und blieb für einige Zeit bewusstlos.

Viele der sogenannten Herointoten sind Todesfälle infolge von Mischkonsum. Heroinabhängige neigen zu Mischkonsum, wenn es ihnen an Heroin mangelt. Der Grund für einen Mangel an Heroin, ist die Prohibition. Somit ist der überwiegende Teil der sogenannten Herointoten, nicht dem Heroin zum Opfer gefallen, sondern, den Umständen der Prohibition. Sie fanden ihren Tod nicht durch Heroin, sondern, durch Politik…-

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