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Opiate machen nicht "süchtig" !



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Spricht man aus, was endlich ausgesprochen werden muss, hört man im Geiste bereits erzürnte Stimmen des Widerspruches. Und doch. Es hilft nichts. Es ist endlich an der Zeit, es auszusprechen. Man kann es gar nicht laut genug aussprechen: OPIATE MACHEN NICHT "SÜCHTIG"!

Es ist ratsam, anstatt jetzt gleich automatisch in gängige Propaganda geschürte Rage zu verfallen und in Widerspruch auszubrechen, endlich freier über die Thematik nach- und mitzudenken...-

Opiate machen nicht „süchtig“.
Sie machen allenfalls während der Dauer ihrer Einnahme körperlich opiatbedürftig, und dies nur solange, bis sie dem Körper wieder entwöhnt worden sind. Unterm Strich sind Opiate Medikaamente, die man, wie manch anderes Medikament, nicht einfach abrupt wieder absetzten darf. Sind sie aber abgesetzt worden, bleibt keinerlei krankhafter Rückstand zurück, den man, „Sucht“ nennt. Es besteht nach behutsamem Ausschleichen von Opiat kein bleibendes "krankhaftes Verlangen", nach erneuter Opiateinnahme zurück.
(Ausnahmen können auftreten in solchen Fällen: Abrupte "trockene" Entzüge) .Opiaten wohnt diese merkwürdige, fast schon mystisch zu nennende Eigenschaft, nach dem Absetzen eine "Sucht" zu hinterlassen, einfach nicht inne. Gäbe es ein solches Phänomen, gäbe es keine chronischen Schmerzpatienten, die nach jahrelanger Morphineinnahme und wieder erlangter natürlicher Schmerzfreiheit ihr Morphin ausschleichen, und danach keinerlei Verlangen nach erneutem Morphin zurück behalten. Wenn es aber Menschen gibt, und es gibt sie selbstverständlich, die es nach vollendetem Absetzen ihres Opiats, selbst nach Monaten oder sogar Jahren wieder erneut nach Opiaten verlangt, so ist dies keineswegs die Folge einer, von vergangenem Opiatkonsum auf mysteriöse Weise im Körper zurück gebliebenen „Sucht“. Es ist lediglich die Erinnerung daran, wie gut man sich unter dem Einfluss von Opiat gefühlt hat und der natürliche Wunsch, sich wieder so zu fühlen.

Hierbei verhält es sich in keiner Weise anders, als nach der Einnahme eines jeden anderen, gut wirksamen Medikaments, an dessen wohltuende Wirkung man sich noch lange erinnert, und das man, stellt Bedarf sich wieder ein, gerne wieder haben möchte.
Der morphinistische chronische Schmerzpatient Der Grad des Verlangens nach dem Medikament, wird mit der Stärke des Wunsches korrespondieren, wieder Schmerzlinderung zu erfahren. Bei illegalen Opiatkonsumenten würde die Stärke dieses Wunsches sofort als Anzeichen von "Sucht" ausgelegt. Warum? Wir haben uns entsprechend weit manipulieren lassen! Leider sind auch viele Betroffene der Meinung, dass starke Verlangen nach erneutem Opiat nach erreichter Abstinenz, sei nicht etwa ein natürliches Verlangen, entstehend aus der Erinnerung an die wohltuende Wirkung des Opiats, sondern, "Sucht". Wie sollen diese Menschen es aber auch besser wissen, wird doch schon seit vielen Jahrzehnten von allen Seiten her auf sie eingewirkt, es verhielte sich so. Selbst die Betroffenen, sind schon so weitgehend durch Propaganda beeinflusst, dass sie glauben, sie seien tatsächlich "süchtig"! Massive Desinformation, schuf diesen Irrtum...-

Unsere "Drogen" konsumierenden, und vorallem unsere Opiat konsumierenden jungen Menschen werden von allen Seiten belogen wenn man ihnen erzählt, sie neigten zu diesen Stoffen, weil sie "süchtig" seien. Ja, der Druck dieser Lügen ist so massiv, dass sie in ihrer Naivität keinen anderen Ausweg mehr sehen, als dem zuzustimmen.

Hat man Schmerzen, und nimmt deswegen ein gut wirksames Schmerzmittel ein, wird man sich noch lange der wohltuenden, schmerzlindernden Wirkung dieses Medikaments erinnern. Hat man nach dem Absetzen des Schmerzmittels wieder Schmerzen, wird man natürlich wieder danach verlangen. Keinem Menschen fiele ein, aber ein, dieses Verlangen als „Sucht“ zu bezeichnen, als krankhaftes Überbleibsel vorangegangener Einnahmen eines Schmerzmittels...-

Warum bezeichnen wir es dann so bei ärztlich nicht abgesegnetem Opiatkonsum? Das hat zum einen damit zu tun, dass uns eine solche Sichtweise Jahrzehnte lang von mächtiger Propaganda so eingetrichtert worden ist, und zum anderen damit, dass wir noch nicht gelernt haben, seelisch Schmerzen ebenso zu bewerten, wie körperlichen Schmerzen. Beiden Arten des Schmerzes sind grundsätzliche Aspekte gemein: Sie tun beide weh, man leidet unter beiden und man wünscht, beide rasch wieder los zu sein...-

Illegale Opiatkonsumenten greifen gerne und oft, und das ist sogar schon wissenschaftlichen Kreisen bekannt geworden, aus guten Gründen zu Opiat.
Die Selbstmedikation . Es tut ihnen nämlich etwa weh. Dabei handelt es sich meist um schmerzhafte psychische Störungen, um seelische Schmerzen. Sie leiden beispielsweise an den mannigfaltigen Formen der Depression, oder an schmerzhaften, psychischen Störungen aufgrund mangelnder, oder falscher Ernährung oder aufgrund von Lebensmittel-, und/oder Umweltchemikalieneunverträglichkeit. Die Liste ist lang. Vieles, ist dazu geeignet, unerträgliche, psychische Zustände zu erzeugen. Es können chronische Vergiftungen sein, oder Unverträglichkeiten jeglicher Art, es kann sich um verdeckte oder offene Allergien handeln, um Übersensibilisierung gegenüber allerlei, wie zum Beispiel gegenüber gängiger, hochfrequenter elektromagnetischer Wellen, es kann auch genetische Veranlagung zugrunde liegen. Schmerzhafte Zustände solcher Art, werden jedenfalls durch Opiat sehr effektiv gelindert. Durch Desinformation verworren, begreifen die wenigsten, Opiat ist nicht seelig machend für jedermann. Die Wirkung davon ist nur für Menschen eine Durchschlagende, denen ETWAS FEHLT, das von Opiat gelindert werden kann. Gesunde Menschen, neigen nicht zur Wirkung von Opiat. Sie steht ihnen im Wege, ihr Leben zu leben...-

Ein Problem stellt allerdings die in unserer Gesellschaft vorhandene Tendenz zum Stigmatisieren und Abwerten von Menschen mit psychischen Problemen dar. Man gibt nicht gerne zu, an solchen Symptomen zu leiden. Es führte zum Abbruch des öffentlichen Bildes der eigenen Person und zum Verlust von Selbstwertgefühl. Man neigt dazu, das Vorhandensein seelischer Schmerzen vehement zu bestreiten. In vielen Fällen verhält es sich auch so, dass man aufgrund psychischer Störung keine Verbindung zu seinen eigenen Empfindungen mehr findet, wodurch Störungen im psychischen Bereich nicht mehr erfasst, formuliert und in Wort ausgesprochen werden können...-

Solange wir jedenfalls den Menschen beibringen, Menschen mit Tendenz zu Opiat griffen nach Opiat, weil sie schlecht erzogen worden seien, oder irgendwelche Schatten in ihrem Charakter aufwiesen, oder schlichtweg schlechte Menschen seien, Kreaturen geringeren Wertes, und dass sie nicht mehr von Opiat lassen können, weil sie „süchtig“ danach seien, verfälschen wir in infamer Weise die Realität. Dadurch gewinnen wir zwar Instrumente in die Hand, um illegale Opiatkonsumenten moralisch zu verurteilen. Im Kontext mit Opiat und Opiatkonsumenten, dienen Begriffe wie "Sucht" und "süchtig" ausschließlich dazu, gesellschaftliche Stellung, sowie Gesundheit unbequemer, folglich unerwünschter Menschen, so weit zu degradieren, dass ein Vorenthalten jeglicher Selbstbestimmung und grundsätzlicher Menschenrechte gerechtfertigt erscheint. Aber wollen wir das? Müssen wir den Opiat konsumierenden Teil unserer Bevölkerung so behandeln, als sprächen wir ihm alle Menschenrechte ab? Bringt uns das weiter? Wohin bringt es uns? Wird die Welt, die Gesellschaft dadurch lebbarer? Im Gegenteil. Damit säen wir, völlig unnötig, nur noch mehr Hass und Zwietracht in der Menschenwelt.

ZITAT aus:
Opiat - Brille
Es ist, als wäre man die ganzen Jahre seines bisherigen Lebens kurzsichtig gewesen und hätte nie davon gewusst. Eines Tages spielte der Zufall einem eine Brille auf die Nase und siehe da, erst von diesem Zeitpunkt an ist man sich bewusst, man ist sein ganzes Leben lang kurzsichtig gewesen und konnte noch nie richtig sehen. Jetzt aber, da man klar sehen und erkennen kann, wird man nie wieder ohne Brille sein wollen. Ebenso ergeht es vielen Konsumenten von Opiat. Die erste Einnahme zeigte ihnen, dass sie bisher unnötig mit Schmerz und Leid beladen durchs Leben gegangen waren. Nun, da sie erfahren und begriffen haben, mithilfe von Opiat ist es fortan möglich, gesund, fröhlich und von Schmerzen frei unbeschwert durchs Leben zu gehen, werden sie, wie der Brillenträger, nie wieder ohne „Brille“, ohne ihr Opiat sein wollen.

Selbst die WHO, hat inzwischen den Begriff "Sucht" fallen lassen. Liest man auf ihren Seiten, gewinnt man den Eindruck, dort sei Begriff "Sucht" nie als Krankheitsbeschreibung gehandhanbt worden. Heute, spricht man dort eher von "Abhängigkeit", "Gewöhnung" usw. Man sollte sich allerdings auch bei der Verwendung dieser Worte in Acht nehmen, bringt man damit unerwünschtes oder unverständliches Verhalten in den Bereich der Krankheiten. Am Ende sind auch diese Worte nur Instrumente, unerwünschtes und/oder unverständliches Verhalten zu verurteilen. Krankheit, ist etwas, woran man leidet. Ob ein Mensch tatsächlich an seinem Verhalten leidet, sollte alleine man selbst entscheiden und nicht irgend welche herbei eilenden Ärzte oder "Experten". Man sollte auch unterscheiden lernen, leidet man an seinem Verhalten, oder an der Ächtung, die einem die Gesellschaft wegen dieses Verhaltens entgegen bringt. Es gibt nur zwei Dinge, die gegen eine notwendige Einnahme von Opiaten sprechen: 1.) Eine tyrannische Regierung und 2.) eine durch Korruption verdummte etablierte Medizin...-.


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